Archive for Juni, 2009

Geiz ist geil – auch im Dienstleistungsbereich

Donnerstag, Juni 25th, 2009

Auch die Dienstleistungsberufe bleiben von der Geiz-ist-geil-Mentalität nicht verschont. Den Link zu einem amüsanten, aber doch sehr realitätsnahen Videoclip habe ich heute von einem Freund erhalten. Viel Spaß beim Anschauen!

Ist die deutsche Sprache krankenhausreif?

Mittwoch, Juni 24th, 2009

Nirgendwo anders, so scheint es mir, wird unsere Muttersprache seit geraumer Zeit mehr geschunden als in den sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden „Social Networks“ wie wer-kennt-wen, Facebook & Co. Nicht mehr nur kryptische Abkürzungen für emotionale Bekundungen (beispielsweise HDGDL für „Hab dich ganz doll lieb“) gehören dort mittlerweile zur Standardterminologie, sondern auch die Missachtung jeglicher uns von unseren Grundschullehrern so mühsam antrainierten Orthografie- und Grammatikregeln.

Etlichen Autoren von auf den modernen Internetplattformen verfassten Beiträgen ließe sich unterstellen, ihre Umschalttaste (neudeutsch: Shift) habe einen Defekt oder klemme, weil möglicherweise zu viel taurinhaltige Limonade über die Tasten geflossen ist. Besonders kreative Schreiber betätigen die Umschalttaste hingegen scheinbar auch mitten im Wort zum Rhythmus der aus ihrem MP3-Player klingenden „Tracks“, sOdASS duRcHaUS aUFmErKSamKeiTSsTarKe Texte entstehen können. Viele Tastaturen der Generation SMS wurden auch schlicht der Tasten für die Satzzeichen beraubt. In Kombination mit etwas Phlegma, Deklinationen à la Verona und waghalsiger Syntax entsteht die moderne Community-Sprache – voilà:

wer-kennt-wen

Oder wie hätte vielleicht Yoda aus der Star-Wars-Trilogie gesagt: Wenn schreiben du willst, auch deinen Geist gebrauchen du musst.

Moderatorinnen, Kameraleute und Cutter gesucht!

Dienstag, Juni 23rd, 2009

Blipp-TV

Für unser neues Business Video Portal Blipp-tv suchen wir deutschlandweit Menschen mit einem Faible für die Medien TV und Internet. Studentinnen oder Studenten aus der Medienbranche, aber auch ambitionierte Nebenberufler können sich als Moderatoren, Kameraleute oder Cutter (Videoschnitt) mit der Produktion unserer Business-Videoclips vertraut machen und praktische Erfahrungen sammeln.

Die komplette Technik wird von Blipp-tv zur Verfügung gestellt. Alles, was Interessenten noch mitbringen müssen, sind die Liebe zum Medium, Lern- und Einsatzbereitschaft, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Moderatorinnen und Moderatoren sollten natürlich über eine positive Ausstrahlung und ein angenehmes Äußeres verfügen, sich vor der Kamera wohlfühlen und dialektfrei sprechen können. Kameraleute und Cutter benötigen keine technischen Vorkenntnisse, da Schulung und Training von Blipp-tv durchgeführt werden.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail unter ba_fm(at)blipp-tv.de.

Marke, Geschmacksmuster, Gebrauchsmuster: Wo ist der Unterschied?

Montag, Juni 22nd, 2009

Etliche Existenzgründer und Jungunternehmer stolpern beim Markteintritt über eine Hürde, die in der Euphorie einer neuen Geschäftsidee allzu schnell übersehen wird: geschützte Namen, Begriffe und Designs. Oftmals wird viel zu spät erkannt, dass die in einem langwierigen Kreativprozess entwickelte und scheinbar einzigartige Idee bereits von einem anderen Unternehmen als geistiges Eigentum in Anspruch genommen wird. Und dabei muss es sich nicht immer um Mitbewerber aus der gleichen Branche handeln.

Grundsätzlich werden vier Arten von Schutzrechten unterschieden: Patent, Marke, Geschmacks- und Gebrauchsmuster. Insbesondere bei den letzten drei Begriffen entsteht immer wieder Verwirrung über ihre genaue Bedeutung. Die Zentralbehörde für den gewerblichen Rechtsschutz in Deutschland, das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA), unterscheidet die drei Begriffe im Wesentlichen so:

Eine Marke dient der Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens. Schutzfähig sind Zeichen, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Das können Wörter, Buchstaben, Zahlen, Abbildungen, aber auch Farben und Hörzeichen (also akustische Merkmale) sein.

Das Geschmacksmuster schützt das Design dreidimensionaler Gegenstände – zum Beispiel von Möbeln, Autos oder Spielzeug. Auch für zweidimensionale Muster – wie Stoffe, Tapeten, Logos, Grafiken oder Icons – kann man ein Geschmacksmuster anmelden.

Technische Erfindungen können schnell und preiswert als Gebrauchsmuster geschützt werden. Als Gebrauchsmuster anmelden kann man auch chemische Stoffe, Nahrungs- und Arzneimittel. Ausgenommen sind Verfahren, zum Beispiel Herstellungs- und Arbeitsverfahren oder Messvorgänge. Während eine Patentanmeldung oft einige Jahre dauert, kann das Gebrauchsmuster bereits wenige Wochen nach der Anmeldung eingetragen werden.

Detaillierte Informationen über die einzelnen Schutzrechte sowie die Möglichkeit zur Recherche nach bereits bestehenden bzw. eingetragenen Schutzrechten erhalten Sie über die Internetseiten des DPMA. Wer sich als Gründer gerade im Kreativprozess zur Entwicklung einer Marke befindet, kann auf der kommerziellen Internetseite „Best brands of the world“ nachsehen, ob, wo und wie eine Logoidee vielleicht bereits schon anderweitig umgesetzt wurde:

Best brands of the world

Aber Vorsicht: Diese Seite ist lediglich eine Sammlung von Marken ohne jegliche rechtliche Grundlage. Eine verbindliche Recherche wie beim DPMA kann hier also nicht durchgeführt werden.

MfG, LG & Co.: Haben wir keine Zeit mehr?

Mittwoch, Juni 17th, 2009

LGFrüher war alles anders. Heute auch. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mindestens eine E-Mail erhalte, in denen die persönlichsten Worte nur noch eine Aneinanderreihung von Konsonanten sind. Die freundlichen Grüße, die – ob Floskel oder nicht – eine Wertschätzung gegenüber dem Empfänger auszudrücken vermögen, verdichten sich zu einem nüchternen „MfG“. Selbst die lieben Grüße guter Freunde verenden heutzutage wie selbstverständlich in einem stakkatohaften „LG“. Haben wir keine Zeit mehr?

Zugegeben, zu den Zeiten des guten alten Telex‘ hatten Abkürzungen aus ökonomischen Gründen ihre Daseinsberechtigung. Und auch bei der begrenzten Textlänge einer SMS ist es sowohl aus Kosten- als auch Zeitgründen im privaten Bereich durchaus vertretbar, allgemein bekannte Standardfloskeln abzukürzen. Doch das Argument der Ökonomie versagt spätestens bei der elektronischen Post, der man ja gemeinhin dieselben Regeln wie einem postalisch verschickten Brief zuschreibt. Haben Sie schon einmal überlegt, wie viel länger Ihre Finger auf der Tastatur verweilen müssen, wenn Sie statt kurz angebundener „LG“ echte „liebe Grüße“ verschicken? Die Differenz zwischen Nüchternheit und Wertschätzung dürfte sich für einen halbwegs geübten Schreiber im Bereich einer Sekunde bewegen.

Ich glaube dennoch an das Gute im Menschen – und gehe deshalb weiterhin davon aus, dass auch „LG“ wirklich lieb gemeint sind.

Am Montag startet die Marketing+Services

Mittwoch, Juni 3rd, 2009

marketing-services-logoVom 8. bis 10. Juni 2009 ist es wieder soweit: In Halle 8 auf dem Frankfurter Messegelände zeigen Marketingexperten auf rund 18.000 qm Ausstellungsfläche mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Konzepten, wie Sie Ihre Verkaufszahlen mit gezielten Marketingmaßnahmen steigern können. Egal, was Sie suchen – wenn es mit Marketing zu tun hat, sind Sie auf der Marketing+Services richtig. Die Messe bietet die ganze Bandbreite: vom passenden Know-how für die Kommunikation Ihrer Produkte über Inspirationen für innovative und passgenaue Marketingstrategien bis hin zum Finden des richtigen Partners für die erfolgreiche Umsetzung zielgerichteter Kampagnen. Abgerundet wird die Messe durch eine Reihe von Fachvorträgen, Workshops und Events. Und vaya/marketing ist live dabei. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Marketing+Services.