Archive for Juli, 2009

Zauberbergfest am 30.8.2009 von 11 bis 19 Uhr

Montag, Juli 27th, 2009

ZauberbergfestDer Vereinsring Ruppertshain und der Zauberberg laden ein zum Zauberbergfest am 30. August 2009 von 11 bis 19 Uhr. Neben Ausstellungen von Kunst, Fotografie und Handwerk sowie Sport und Gesundheit bieten die Veranstalter musikalische Unterhaltung und sorgen natürlich für Ihr leibliches Wohl. vaya/marketing freut sich, Sie am schönen Zauberberg begrüßen zu dürfen!

Social Networks: eine Stolperfalle fürs Business?

Donnerstag, Juli 9th, 2009

Social NetworksIn bestimmten Altersgruppen gilt die Mitgliedschaft in einem oder besser gleich einer ganzen Hand voll „Social Networks“ heute bereits als Pflichtübung, will man sich nicht sozial ausgrenzen und von der Kommunikation mit seinen Freunden und Bekannten ausschließen. studiVZ, meinVZ, Facebook, wer-kennt-wen, Lokalisten, MySpace und viele andere mehr bilden mittlerweile das Hauptkommunikationsmedium für viele Menschen im Alter von 14 bis 35. Zunehmend finden aber auch „ältere“ Internetnutzer Gefallen daran, sich neben einem rein geschäftlich ausgerichteten Profil bei XING auf einem der privat orientierten Netzwerke zu registrieren und dort mal mehr, mal weniger intensiv mit ihren Freunden zu interagieren.

Nicht nur Schüler und Studenten gehen auf diesen Plattformen jedoch allzu gern recht freizügig mit ihren privaten Daten, Fotos und der Nennung ihrer Vorlieben um. Die neuesten Partybilder mit trübem Blick, die Aufzählung von Splatter Movies bei den Lieblingsfilmen kombiniert mit den sichtbaren Mitgliedschaften in einschlägigen Gruppen und entsprechenden Lebensmottos erlaubt es dem neugierigen Profilbesucher schnell, sich einen Eindruck über das Privatleben der betreffenden Person zu verschaffen und sich eine – vielleicht vorschnelle oder falsche – Meinung über sie zu bilden. Mit ein wenig mehr investigativem Geschick und einer halbwegs passablen Kombinationsgabe ist es oft sogar möglich, sehr persönliche Informationen über den jeweiligen Nutzer zu erhalten, die öffentlich preiszugeben er möglicherweise gar nicht gewillt war.

Es ist kein Geheimnis mehr, dass auch Personalabteilungen ein Auge auf die privaten Networking-Plattformen werfen, um mehr über Bewerber in Erfahrung zu bringen. Nicht selten führt da eine allzu freizügige Darstellung der eigenen Person schon zum Aussortieren der Bewerbung, selbst wenn der Aspirant auf Grund seiner fachlichen Qualifikation durchaus in die engere Wahl hätte kommen können. „Das Netz vergisst nichts“ heißt eine Grundregel im Internet. Selbst als lange gelöscht geglaubte Informationen können in den Tiefen der von Suchmaschinen gespeicherten Seiten noch Jahre später ans Tageslicht treten. Und auch die „Privatsphäre“-Einstellungen der meisten Anbieter bieten keinen hundertprozentigen Schutz vorm Ausspähen privater Informationen.

Keine Frage: Jeder Mensch darf über die öffentliche Darstellung seiner Persönlichkeit und seines Privatlebens frei entscheiden. Aber spätestens, wenn der ungeliebte Hauptabteilungsleiter seine Fotos vom Totalabsturz in Unterhose beim Saufgelage von vor fünf Jahren am firmeneigenen schwarzen Brett wiederfindet, wird er sich fragen, warum er diese Bilder eigentlich jemals mit der Öffentlichkeit teilen wollte.