Im Geschäftsleben tauchen immer wieder Situationen auf, in denen bewährte Lösungen und Strategien nicht zum gewünschten Erfolg führen. Möchte man von seinem Vorhaben nicht voreilig Abstand nehmen, so müssen neue, zunächst unbekannte Wege beschritten werden. Das braucht Sie nicht abzuschrecken. In vielen Bereichen, z.B. der Einführung von innovativen Produkten, oder im weiten Feld der Marketingkommunikation ist sowieso schon jeder Weg ein neuer Weg. Das Schaffen solcher Wege erfordert einen schöpferischen Geist, der von Visionen geleitet wird. Die Entstehung dieser Visionen kann man dem Zufall überlassen – und zum Beispiel darauf hoffen, beim Duschen auf ein revolutionäres Antriebskonzept zu stoßen. Oder auf eine gentechnische Methode zur Produktion von Frühstückseiern, die nicht umfallen. Schneller und sicherer gelangen Sie zum Ziel durch planmäßig eingesetzte Kreativtechniken. Dem Unbewussten bewusst auf die Sprünge zu helfen ist kein Widerspruch.
Zunächst das Selbstverständliche: Eine angenehme, entspannte Arbeitsumgebung, ein überschaubarer Zeitraum ohne telefonische Störungen und Zeitdruck, z.B. durch eng gesetzte Folgetermine, ist Voraussetzung. In vielen Sitzungen hat sich dazu der frühe Morgen oder die Zeit vor Feierabend bewährt. Das Vorhandensein von ausreichend Kaffee und etwas Knabberzeug ist kein Fehler.
Kreativ sein kann man auch allein. Manche Menschen können es sogar nur allein. Viele Techniken sind auch von einzelnen anwendbar. Die Ideenfindung verläuft allerdings in der Gruppe effektiver, da nicht nur die quantitative Ausbeute an Ideen in der eingesetzten Zeit höher ist, sondern die Ideen sich auch gegenseitig befruchten. Je heterogener die Gruppe ist, um so vielfältiger werden die Lösungsansätze sein. Eine Größe von 15 Teilnehmern stellt die praktische Obergrenze dar. Bereits ab fünf Personen sollte sinnvollerweise mit einem Moderator gearbeitet werden.
Einige bewährte Methoden der Kreativtechnik stellt das Team von Today’s Design in seinem ausführlichen Artikel “Das Ei des Kolumbus” vor.
Ein Beitrag von Gabriele Köhler-Gräf
Zugegeben: Mit diesem Artikel komme ich vielleicht einige Monate zu spät. Dennoch stolpere ich ab und an noch über ein Phänomen, das mir lange Zeit Kopfzerbrechen bereitet hat.





