Archive for Oktober, 2010

Gründerwoche Teil 2: Workshop „Grün gründen“

Montag, Oktober 25th, 2010

Im Rahmen der Gründerwoche Deutschland veranstaltet das „Grüne Gründernetzwerk“ Green Startup.Net in Zusammenarbeit mit vaya/marketing einen Workshop zum Thema „Grün gründen und nachhaltig wirtschaften“. Ziel des Workshops ist es, sowohl allgemeine Aspekte der Unternehmensgründung als auch spezifische Kenntnisse des Wachstumsmarktes Nachhaltigkeit und Social Business zu beleuchten. Gleichzeitig werfen wir einen analytischen Blick auf die ebenso viel umworbene wie stark heterogene Zielgruppe LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainibility).

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier. Der Workshop ist begrenzt auf 20 Teilnehmer und findet am 18. November 2010 von 15 bis 18 Uhr am Zauberberg in Kelkheim-Ruppertshain statt. Als Teil der Gründungsinitiative Deutschland werden alle Veranstaltungskosten von den Initiatoren übernommen.

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Kostenloser Marketing-Check-up während der Gründerwoche Deutschland

Dienstag, Oktober 19th, 2010

Die Vorbereitungen für die Gründerwoche Deutschland sind in vollem Gang. Vom 15. bis 21. November 2010 werden bundesweit vielfältige Veranstaltungen und Aktionen stattfinden, um vor allem junge Menschen für unternehmerisches Denken und Handeln zu begeistern. Aber nicht nur Schülerinnen, Schüler, Azubis und Studierende erwartet ein spannendes Programm, sondern auch Unternehmerinnen und Unternehmer sowie gründungsinteressierte Erwachsene.

Auch vaya/marketing unterstützt Interessierte während der Aktion mit einer eigenen Veranstaltung: Am 16. November 2010 bieten wir Existenzgründerinnen und -gründern im Rahmen eines Check-ups die Gelegenheit, den Marketingaspekt ihres Vorhabens in einem 45-minütigen Einzelgespräch kostenlos und unverbindlich mit einem erfahrenen Gründercoach zu diskutieren. Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

Die Gründerwoche Deutschland wird im Rahmen der Bundesinitiative „Gründerland Deutschland“ durchgeführt und am 12. November 2010 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin durch Minister Rainer Brüderle eröffnet. Sie ist darüber hinaus Bestandteil der Global Entrepreneurship Week, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung des Unternehmergeistes, die zeitgleich in über 80 Ländern stattfindet.

Hinter den zahlreichen Workshops, Wettbewerben, Diskussionsrunden und vielen weiteren Events stehen die Partner der Gründerwoche: Schulen, Hochschulen, Gründungsinitiativen, Kommunen, Kammern, Verbände, Wirtschaftsministerien und Unternehmen aus allen Bundesländern sind mit viel Engagement dabei, um möglichst viele Interessierte mit dem Unternehmergeist in Kontakt zu bringen. Dabei sind die kostenlosen Veranstaltungen nicht nur für diejenigen interessant, die sich beruflich selbstständig machen möchten. Auch von Angestellten wird zunehmend erwartet, beispielsweise betriebliche Abläufe zu kennen, Ideen zu entwickeln oder auch flexibel und kundenorientiert zu reagieren. Kurz: unternehmerisch zu denken und zu handeln.

Das umfangreiche Programm der Gründerwoche Deutschland finden Sie im Veranstaltungskalender unter www.gruenderwoche.de.

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Über die Lebendigkeit der Sprache

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Durch einen Beitrag im Blog der „Textzicke“ (ja, sie nennt sich selbst so!) wurde ich auf einen Videoclip aufmerksam, in dem sich der Brite Stephen Fry zur Lebendigkeit der Sprache äußert.

Zunächst war ich wieder einmal überwältigt von Stephen Frys Erzählkunst und von seinem Talent, einen Text so vorzutragen, dass man dem Sprecher förmlich an den Lippen klebt. Stundenlang könnte ich seiner Stimme und seinem Englisch lauschen. Aber: Was Fry über die lebende Sprache sagt, teile ich nur ansatzweise.

Ja, Sprache lebt. Das muss auch so sein, damit sich eine Gesellschaft weiterentwickeln kann. Neue Wortschöpfungen, Umdeutungen von Begriffen und auch zeitgemäße Anpassungen von Orthografie und Grammatik haben ihre Daseinsberechtigung. Allerdings ist Sprache doch viel mehr als nur reine Inhaltsvermittlung. Sprache besitzt ihre ganz eigene Ästhetik, sie kann manipulieren, kann Wert- oder Geringschätzung ausdrücken, sie kann Gefühle vermitteln, sie kann provozieren. Sprache ist Kommunikationsmittel, aber auch Kunst. Sie kann sowohl trivial sein als auch äußerst komplex.

Es hat meines Erachtens jedoch nichts mit Pedanterie zu tun, wenn man den Nuancenreichtum und die Feinheit einer Sprache mittels bestimmter Grundsätze zu bewahren versucht und in gewisser Weise sogar dafür kämpft, dass sich die (Mutter-)Sprache nicht auf ein Mindestvokabular ohne Regelwerk verstümmeln lässt. Dazu gehört meiner Meinung nach aber sehr wohl auch das Einhalten von Konventionen, die im Laufe der Zeit aus unterschiedlichsten Gründen getroffen wurden. Gerade das bewusste Brechen dieser Übereinkünfte kann dann jedoch wiederum zu einem eigenen Stilmittel der Kommunikation werden. Viele vermeintlich starre Regeln ermöglichen es doch überhaupt erst, nackten Inhalten den gewünschten Feinschliff zu geben. Ein Werbeslogan wie „Deutschlands meiste Kreditkarte“ konnte beispielsweise nur deshalb entsprechende Aufmerksamkeit erregen, weil er durch falsche Grammatik bewusste oder unbewusste Irritation auslöste.

Mit der Sprache ist es doch wie mit einem guten Wein. Natürlich schmeckt auch der Rote für 2,99 Euro vom Discounter irgendwie nach Wein. Wer aber echten Genuss schätzt, weiß, dass er dafür üblicherweise ein paar Euro mehr auf den Tisch legen muss. Besoffen machen am Ende beide.

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Facebook Places: Wie Sie Ihren Aufenthaltsort nur ausgewählten Kontakten mitteilen

Mittwoch, Oktober 6th, 2010

Update vom 7. September 2011: Mit der heute erschienenen Facebook-App fürs iPhone (Version 3.5) lässt sich die Beschränkung der Sichtbarkeit direkt in der mobilen Anwendung vornehmen. Will man seinen Aufenthaltsort also nur einem bestimmten Personenkreis mitteilen, empfiehlt sich die Erstellung einer entsprechenden Liste wie weiter unten beschrieben. Die Liste lässt sich dann direkt und nun sogar fallweise in der „Orte“-Funktion innerhalb der Facebook-App auswählen. Dazu wählt man die Funktion „Orte“, klickt rechts oben auf „Wo bist du?“, wählt den entsprechenden Ort aus und tippt dann auf das entsprechende Symbol zur Einschränkung der Sichtbarkeit (siehe Abbildung rechts). Anschließend lässt sich im aufklappenden Menü die gewünschte Liste auswählen und die Sichtbarkeit der Meldung auf den in dieser Liste enthaltenen Personenkreis beschränken:

Update vom 6. September 2011: Mit der neuesten Veränderung der Privatsphäre-Einstellungen lässt sich die unten beschriebene Beschränkung auf eine bestimmte Liste nicht mehr vornehmen. Check-ins werden damit nun allen Personen angezeigt, die auch andere über die mobile Facebook-Anwendung gepostete Beiträge sehen dürfen.

Bereits mit der bloßen Ankündigung der Lokalisierungsfunktion „Places“ (deutsch: „Orte“) spaltete sich die Nutzergemeinde von Facebook in zwei Lager. Auf der einen Seite standen die, die sich die Frage stellten, weshalb sie ihren aktuellen Aufenthaltsort überhaupt im Netz veröffentlichen sollen. Auf der anderen Seite scharrten schon diejenigen Facebook-Nutzer mit den Hufen, die die Freischaltung des neuen Services in Deutschland kaum abwarten konnten. Die Nutzer der bereits seit längerer Zeit erfolgreich existierenden Lokalisierungsdienste Gowalla und foursquare (und mittlerweile auch Qype), die auf diesen Plattformen zu einem großen Teil ihren Spieltrieb befriedigt haben dürften, haben sicher mit als erste Gefallen an der nun auch in Facebook integrierten Funktion gefunden. Fest steht, dass Facebook Places bereits vor seiner Einführung eine ähnlich kontroverse Debatte um Datenschutzfragen auslöste wie Google Street View und daher schnell detaillierte Anleitungen zur korrekten Einstellung der Facebook-Privatsphäre im Netz auftauchten.

Seit dem 5. Oktober steht die Lokalisierungsfunktion „Orte“ über mobile Endgeräte wie das iPhone nun auch in Deutschland zur Verfügung, und eine ganze Reihe von Nutzern weiß noch nicht so recht, wie sie damit umgehen soll. Für die der neuen Funktion grundsätzlich neugierig und aufgeschlossen gegenüberstehenden Nutzer stellt sich schnell die Frage, welchen seiner Facebook-„Freunde“ man seinen aktuellen Aufenthaltsort gern mitteilen möchte und welchen nicht. Schließlich besteht einerseits die Gefahr, dass sich einige Freunde schnell von zu vielen standortbasierten Statusmeldungen belästigt fühlen und den Nutzer entweder im Nachrichtenstrom ausblenden oder gar komplett aus der Freundesliste streichen, sprich löschen (neudeutsch: „entfreunden“). Andererseits möchte man zwar vielleicht seinen engsten Freunden aus bestimmten Gründen mitteilen, wo man sich gerade aufhält und warum, will diese Information aber eben nicht mit allen Facebook-Kontakten teilen.

Sowohl aus beruflichen als auch privaten Gründen werde ich die neue Funktion ausgiebig testen, möchte aber nicht gleich alle meine Facebook-Kontakte mit für sie überwiegend nutzlosen Ortsmeldungen behelligen. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich eine Liste namens „Places“ angelegt, der ich nur die Kontakte zugewiesen habe, die entweder ebenfalls die Lokalisierungsfunktion benutzen oder von denen ich glaube, dass sie an meinem aktuellen Aufenthaltsort interessiert sein könnten. Somit vermeide ich, dass ich anderen „Freunden“ mit meinen Statusupdates auf die Nerven gehe und sie möglicherweise als Kontakte verliere.

Und so geht’s:
Um diese Beschränkung vorzunehmen, wählen Sie zunächst unter dem Punkt „Konto“ rechts oben in der Facebook-Menüleiste die Option „Freunde bearbeiten“.

Klicken Sie auf der folgenden Seite oben rechts auf „+ Liste erstellen“ und geben Sie Ihrer Liste im nun erscheinenden Fenster einen Namen, z.B. „Places“. In diesem Fenster können Sie gleichzeitig alle Kontakte auswählen, die dieser Liste zugeordnet werden sollen (Sie können die Liste später jederzeit bearbeiten).

Wenn Sie die Bearbeitung der Liste abgeschlossen haben, wählen Sie ebenfalls unter dem Menüpunkt „Konto“ die Privatsphäre-Einstellungen aus. Auf der nun folgenden Seite klicken Sie unterhalb der Matrix auf „Benutzerdefinierte Einstellungen“ und passen Sie im nächsten Bildschirm die Einstellungen für „Orte, die ich besuche“ an, in dem Sie „Benutzerdefiniert“ auswählen:

Im nun folgenden Dialogfenster wählen Sie unter „Dies sichtbar machen für … Diese Personen“ die Option „Bestimmte Personen“ aus und geben Sie anschließend den Namen der neu angelegten Liste, z.B. „Places“ ein. Danach müssen Sie nur noch die aktuelle Einstellung speichern.

Ab sofort werden Ihre ortsbezogenen Statusmeldungen nur noch den Kontakten angezeigt, die Sie der ausgewählten Liste zugeordnet haben.

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