SEPA kommt. Sind Sie gerüstet?

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Seit einigen Wochen trudeln bei wohl allen von uns vermehrt Schreiben von Banken, Versicherungen und anderen Unternehmen ein, die uns über die Umstellung einer bestehenden Zahlungsverbindung auf das SEPA-Verfahren informieren. Zum 1. Februar 2014 werden aus unseren Kontonummern und Bankleitzahlen aufgrund einer Vereinheitlichung des Zahlungssystems im europäischen Zahlungsverkehrsraum (SEPA) dann IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifiier Code). In Deutschland ist die IBAN immer 22 Stellen lang und setzt sich aus der bisherigen Bankleitzahl und der Kontonummer, geführt vom Länderkennzeichen DE und einer zweistelligen Prüfzahl, zusammen. Bis 2016 muss bei Überweisungen zusätzlich der 8- oder 11-stellige BIC – auch als SWIFT-Code bekannt – als Pendant zur Bankleitzahl angegeben werden.

Für Privatpersonen besteht im Rahmen der Umstellung auf das SEPA-Verfahren in der Regel kein Handlungsbedarf – außer, dass wir uns an den Zahlenbandwurm der IBAN und neue Überweisungsformulare (sowohl offline als auch online) gewöhnen müssen. Unternehmen und Vereine hingegen sollten neben der Anpassung ihrer IT-Systeme darauf achten, die Bankverbindung auf ihren Geschäftsdrucksachen rechtzeitig auf IBAN und BIC zu aktualisieren. Auch kann es möglich sein, dass bestehende Vordrucke für die bisherige Lastschrifteinzugsermächtigung bzw. den Abbuchungsauftrag auf die sogenannten SEPA-Mandate (Basis-Lastschriftmandat und Firmen-Lastschriftmandat) umgestellt werden müssen.

Weitere Informationen zu SEPA finden Sie auf der Website der Deutschen Bundesbank. vaya/marketing unterstützt Sie gern bei der Aktualisierung Ihrer Geschäftsdrucksachen oder der Erstellung der SEPA-Lastschriftmandate für Ihr Unternehmen.

Use of the SEPA mark is under licence from the European Payments Council AISBL

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