Archive for the ‘Aktuelles’ Category

Mit gutem Gefühl in die Selbstständigkeit: geförderte Beratung zur Existenzgründung

Dienstag, September 21st, 2010

Die Entscheidung für die Selbstständigkeit ist für viele Menschen ein bedeutender Einschnitt in ihrem Leben. Um so wichtiger ist es, den Entschluss auf einer soliden Basis zu gründen und möglichen Fallstricken sowohl vor als auch unmittelbar nach der Gründung sicher aus dem Weg zu gehen.

Existenzgründer brauchen ein gutes Gefühl und die Gewissheit, möglichst an alles gedacht zu haben. Schließlich soll die neu aufgebaute Existenz schon bald den Lebensunterhalt sichern und es ermöglichen, solide fürs Rentenalter vorzusorgen. Gründungsberater begleiten junge Unternehmer seit vielen Jahren in ihrer Entwicklung und sind daher mit den üblichen Fragestellungen rund um die ersten Jahre der selbstständigen Tätigkeit vertraut. Sie können zu einzelnen Fachfragen wertvolle Tipps geben und eine Einschätzung zu der Tragfähigkeit des Gesamtkonzeptes vornehmen, so dass die gesteckten Ziele einfacher und schneller erreicht werden können.

Eine Existenzgründungsberatung umfasst häufig sehr spezielle Themengebiete. Sei es aufgrund einer besonderen Branche, den individuellen Umständen oder wegen spezieller Fragestellungen in Marketing, Finanzierung, Strategie und Unternehmensleitung. Eine langjährige Erfahrung der Berater garantiert einen breiten Wissensschatz rund um die Gründung. Die drei Gründungsberater Matthias Weiser (MW Mittelstandsberatung), Ansgar Wiesemann (contemplare) und Bernd Andraschko (vaya/marketing) kennen sich seit vielen Jahren aus Fortbildungsveranstaltungen des RKW Hessen und arbeiten seither in einer Kooperation, um sich bei Bedarf im Sinne ihrer Kunden gegenseitig zu unterstützen. So können sich die Kunden jederzeit auf eine persönliche und professionelle Beratung verlassen.

Mit verschiedenen Förderprogrammen, die Existenzgründer finanziell unterstützen, kann auch Ihre Geschäftsidee mittels externer Hilfe auf solide Füße gestellt und der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt werden. Mehr über die Existenzgründungsberatung und die zur Verfügung stehenden Fördermittel – zum Beispiel im Rahmen des Gründercoachings Deutschland – erfahren Sie in der gerade erschienenen Broschüre „vamos”, die Sie sich hier als PDF-Datei kostenlos und unverbindlich herunterladen können. Gern senden wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar per Post zu.

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Unterdrückte Rufnummern sind im Geschäftsleben verpönt

Montag, September 6th, 2010

Das Ergebnis einer von vaya/marketing durchgeführten, nicht repräsentativen Umfrage bei Angestellten und Selbstständigen unterschiedlicher Branchen zeichnet ein eindeutiges Bild: Geschäftliche Anrufe mit unterdrückter Rufnummer sind nicht gern gesehen. Gut 94 Prozent der Befragten empfinden „anonyme“ Anrufe als negativ, lediglich knapp 6 Prozent stehen ihnen eher gleichgültig gegenüber.

Die genannten Gründe für die Ablehnung sind vielfältig: 32 Prozent sind Anrufen mit unterdrückten Rufnummern gegenüber misstrauisch und haben das Gefühl, der Anrufer habe etwas zu verbergen. Zwölf Prozent vermuten ein Call Center oder einen Headhunter hinter dem Klingeln oder stufen den Anrufer generell als unseriös ein. Ebenfalls zwölf Prozent nehmen unbekannte Anrufe sogar gar nicht mehr entgegen. Für über ein Fünftel der Befragten hat die unterdrückte Rufnummer einen praktischen Nachteil: Ein nicht identifizierbarer Anrufer kann nicht zurückgerufen werden.

Die Empfehlung dürfte klar sein: Seien Sie auch am Telefon transparent und verstecken Sie sich nicht. Eine unterdrückte Rufnummer – sofern es keinen triftigen und nachvollziehbaren Grund für die Anonymität gibt – schadet im schlechtesten Fall Ihrem Image.

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Marketingspuk auf Chatroulette

Donnerstag, August 19th, 2010

Das Internet zählt nun bereits seit Jahren zum Standardmedium, wenn es um die Promotion von Kinofilmen geht. Besonders effektiv wird die Kommunikation, wenn man innerhalb des Netzes die jeweils neuesten Kanäle zu nutzen weiß – und damit besonders große Aufmerksamkeit erzielt.

Am 27. August kommt in den USA der Film „The Last Exorcism“ in die Kinos (Start in Deutschland am 30. September 2010). Die Vorankündigung des Horrorstreifens erfolgte jedoch nicht nur über die üblichen Kanäle, sondern auch über die vor knapp einem Jahr von dem Russen Andrei Ternowski geborene Videochat-Idee „Chatroulette“. Dort trifft man gemeinhin allerlei sonderbare Gestalten – und ist dann wohl um so angenehmer überrascht, wenn plötzlich eine hübsche junge Dame freundlich vom Bildschirm lächelt …

Wie die Macher des Films das Chatportal für ihre Zwecke genutzt haben, zeigt das folgende YouTube-Video. Mehr wird nicht verraten.

Liebling des Monats: Fiat 500 by Diesel Disconnect

Freitag, August 13th, 2010

Eigentlich spricht die aktuelle Kampagne für den „Fiat 500 by Diesel“ für sich: Facebook wurde hier auf intelligente und gleichzeitig sehr humorvolle Art im realen Leben aufs Korn genommen. Ein klares „Gefällt mir“.

Fiat hält auf YouTube alle Spots zum Zeitvertreib bereit:

Chaos in der Twitterkammer

Donnerstag, August 12th, 2010

Man muss dabei sein in der Social-Media-Welt. Das gilt nicht nur für Unternehmen und mehr oder weniger mitteilungsbedürftige Privatpersonen, sondern auch für öffentliche und halböffentliche Institutionen. Wenn sie denn etwas zu sagen haben.

Auf der Suche nach einem Twitterfeed der Industrie- und Handelskammern stolpert der interessierte Follower über eine Vielzahl von Accounts, die sich – salopp ausgedrückt – wie Kraut und Rüben lesen. Allein 53 Profile, die annähernd mit der gesuchten Institution in Verbindung gebracht werden können, finden sich in der Liste – davon wiederum eine Reihe von offenbar doppelt vorhandenen, aber „toten“ Twitterprofilen. Manche Accounts tragen im Profilbild das IHK-Logo oder einen Ausschnitt daraus, andere eine frei gewähltes Motiv oder gar das Twitter-Logo als Standard-Platzhalter. Selbst IHK-kritische Nutzer schmücken sich unverblümt mit dem Logo der IHK. Und gerade mal eine Handvoll der gefundenen Kammern versorgt ihre überschaubare Anzahl von Verfolgern regelmäßig mit aktuellen Tweets. Welchem der vielen Accounts soll ich also folgen? Und warum ist die IHK Frankfurt stumm?

Eine klare Social-Media-Strategie sieht anders aus. Dabei würde sie so einflussreichen Einrichtungen wie den IHKn doch gut zu Gesicht stehen.

Ein Blumenkübel und das Netz

Freitag, August 6th, 2010

Nein, das Internet braucht sicher nicht noch einen Artikel über den unerwarteten Blumenkübel-Hype, der seit gestern im Netz für Erheiterung sorgt. Dennoch: Es ist faszinierend zu beobachten, wie eine scheinbar völlig belanglose Meldung – zur richtigen Zeit am richtigen Ort von den richtigen Personen weiterverbreitet – eine Eigendynamik entwickeln kann, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Aus dem Münsterland nach ganz Deutschland und hinaus in die große, weite Netzwelt: So schnell erlangt ein urdeutsches Wort wie „Blumenkübel“ internationale Bekanntheit und sorgt im Ausland für Verwunderung. Immerhin: Der Suchbegriff belegte gestern zeitweise Platz 5 auf der Rangliste der international am meisten in Twittermeldungen verwendeten Worte („Trending Topics“).

Es sind scheinbar unwichtige Faktoren, die den Erfolg der Verbreitung ausmachen und die Lawine ins Rollen zu bringen vermögen. War es entscheidend, wer die Nachricht aufgegriffen und über Twitter verbreitet hat? Wie ausschlaggebend war der Zeitpunkt? Konnte die Kettenreaktion nur über Twitter in Gang gesetzt werden oder wäre auch ein anderes Medium dazu in der Lage gewesen? Es ist ein bisschen Chaostheorie, aber letztlich ist es das Zusammenspiel vieler für sich genommen wenig bedeutsamer Faktoren, die etwas Großes bewirken können.

Zu diesem Thema sei das Buch „Tipping Point – Wie kleine Dinge Großes bewirken können“ von Malcolm Gladwell empfohlen. Der Autor beschreibt hier unter anderem anhand von realen Beispielen, welche Rolle verschiedene Faktoren spielen, um beispielsweise eine Ware zur Mode werden zu lassen oder Epidemien auszulösen.

Wie Soziale Netzwerke im Krisenfall reagieren

Samstag, Juli 24th, 2010

Die heutige Tragödie auf der Loveparade 2010 in Duisburg gibt uns einen Eindruck, wie das Web 2.0 in Krisensituationen reagiert. Insbesondere über Twitter liefen schon wenige Augenblicke nach Bekanntwerden der Katastrophe die ersten Beileidsbekundungen, aber auch Links zu aktuellen Bildern des Geschehens. In kürzester Zeit war die Massenpanik auf der Loveparade nicht mehr nur ein in Deutschland, sondern ein international beachtetes Unglück. Tweets mit den Namen von vermissten Personen und Verhaltensregeln zum Verlassen der Veranstaltung wurden als Retweet vielfach weitergeleitet; verbreitete Links zu bereits Tage alten Berichten mit kritischen Kommentaren und Bedenken zur Sicherheitslage ließen schon einige Stunden nach dem Vorfall den Schluss zu, dass die Katastrophe unter Umständen sogar vorhersehbar war. Nur wenige Minuten nach dem Unglück waren auf YouTube schon mehrere Amateurvideos mit Aufnahmen von den Momenten vor und während der Massenpanik online; Kritik an den Verantwortlichen machte sich in Windeseile im Netz breit. Auf Facebook wurde unmittelbar eine Gruppe für Beileidsbekundungen gegründet, die innerhalb weniger Stunden bereits mehrere hundert Mitglieder zählte. Parallel erfolgten Boykottaufrufe gegen die Bild-Zeitung, die angeblich in ihren gedruckten Ausgaben Bilder von Toten veröffentlichen will (und es in ihrer Online-Ausgabe auch sofort nach der Tragödie getan hat, dann aber wieder entfernt hat).

Durch die rasend schnelle Verbreitung von aktuellen Informationen, eben auch von Augenzeugen, wird deutlich, welche Rolle die „Social Networks“ im Krisenfalle spielen können und in Zukunft mit Sicherheit verstärkt spielen werden. Der Community-Gedanke erhält hierbei eine ganz andere Qualität: Es bildet sich eine Gemeinschaft, die zusammenhält, Gefühle teilt und – zumindest virtuell – auf ihre eigene Weise enger zusammenrückt. Und das nicht nur zum Spaß.

Meine Anteilnahme gilt allen Angehörigen der bei der Tragödie getöteten und verletzten Menschen.

Wieder einmal Hochgeschwindigkeit: Sixt

Dienstag, Juli 13th, 2010

Wie schon bei der fast vergessenen Aschewolke des isländischen Vulkans reagiert Sixt auch diesmal rasant auf die aktuellen Probleme bei der Deutschen Bahn. Ob das neue Motiv auf der Internetseite gefällt, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Fest steht: Die Aktualität und Reaktionsschnelle von Sixt sorgt in den Medien immer wieder für willkommene PR. Da nimmt man auch gern mal ein ansatzweise makaberes Thema auf die Schippe.

Neue Informationspflichten für Dienstleister

Donnerstag, Juni 10th, 2010

Seit dem 18. Mai dieses Jahres gelten für Unternehmer, die in Deutschland oder dem EU-Ausland Dienstleistungen erbringen, neue Informationspflichten. Von der neuen „Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung“ (kurz „DL-InfoV“) betroffen sind auch Einzelunternehmer und Freiberufler – und somit praktisch alle Unternehmen in Deutschland. Wer den neuen Informationspflichten nicht nachkommt, kann im schlimmsten Fall durch die allseits gegenwärtigen Abmahner zur Kasse gebeten werden: Unterlassungserklärungen werden bereits versendet; zum Teil können sogar Bußgelder bis zu 1.000 Euro verhängt werden. Welche Informationen Sie ab sofort ins Impressum Ihres Internetauftritts oder in Ihre gedruckten Informationsmedien aufnehmen müssen, wird in einem Beitrag von gruendungszuschuss.de ausführlich erläutert. Hier finden Sie neben einer übersichtlichen Checkliste alle Details zur DL-InfoV, die auf der EU-Richtlinie 2006/123/EG basiert und nun in deutsches Recht umgesetzt wurde.

Siemens reagiert ebenfalls auf Vulkanasche – allerdings unfreiwillig

Montag, April 19th, 2010

Während der Autovermieter Sixt das Thema Vulkanasche auf seiner Internetseite ganz bewusst zum Werbeobjekt auserkoren hat, ist der aktuelle TV-Spot von Siemens wohl eher zufällig zeitgleich mit dem Ausbruch des isländischen Vulkans “on air” gegangen. Wie die Fachzeitschrift Horizont.net berichtet, ist die Hamburger Agentur Scholz & Friends für die Kreation und Schaltung des Spots verantwortlich. Wir meinen: kein Beinbruch, kein Aufreger. Ganz im Gegenteil, unabsichtlich gelungenes Timing.