Archive for the ‘Wissenswertes’ Category

Das große Eszett kommt

Freitag, Dezember 9th, 2016

Gestern, am 8. Dezember 2016, hat der „Rat für Rechtschreibung“ seinen aktuellen Bericht an die Kultusministerkonferenz übergeben. Einer von zwei Vorschlägen zu einer Regelveränderung bei Schreibweisen befasst sich mit der Einführung des Großbuchstabens „Eszett“ in das amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung. Somit werden wir uns also über kurz oder lang an das „Eszett“ in der Versalschreibung gewöhnen müssen. Da aber die wenigsten Schriftarten bereits über einen entsprechend ausgewogen gestalteten Großbuchstaben für das ß verfügen, wird uns sehr lange – auch aus typografischer Unkenntnis – der Kleinbuchstabe inmitten von Versalien begegnen. Ob das schön ist und vor allem der Lesbarkeit dient, darf jeder für sich selbst entscheiden. Feststeht, dass das ß im nicht deutschsprachigen Ausland immer wieder Probleme, z. B. bei der Abschrift von Straßennamen, bereitet und häufig als „b“ fehlinterpretiert wird. Dann wird auch ein großes Eszett zum B: „DER GROBE DUDEN“.

SEPA kommt. Sind Sie gerüstet?

Donnerstag, Dezember 5th, 2013

Seit einigen Wochen trudeln bei wohl allen von uns vermehrt Schreiben von Banken, Versicherungen und anderen Unternehmen ein, die uns über die Umstellung einer bestehenden Zahlungsverbindung auf das SEPA-Verfahren informieren. Zum 1. Februar 2014 werden aus unseren Kontonummern und Bankleitzahlen aufgrund einer Vereinheitlichung des Zahlungssystems im europäischen Zahlungsverkehrsraum (SEPA) dann IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifiier Code). In Deutschland ist die IBAN immer 22 Stellen lang und setzt sich aus der bisherigen Bankleitzahl und der Kontonummer, geführt vom Länderkennzeichen DE und einer zweistelligen Prüfzahl, zusammen. Bis 2016 muss bei Überweisungen zusätzlich der 8- oder 11-stellige BIC – auch als SWIFT-Code bekannt – als Pendant zur Bankleitzahl angegeben werden.

Für Privatpersonen besteht im Rahmen der Umstellung auf das SEPA-Verfahren in der Regel kein Handlungsbedarf – außer, dass wir uns an den Zahlenbandwurm der IBAN und neue Überweisungsformulare (sowohl offline als auch online) gewöhnen müssen. Unternehmen und Vereine hingegen sollten neben der Anpassung ihrer IT-Systeme darauf achten, die Bankverbindung auf ihren Geschäftsdrucksachen rechtzeitig auf IBAN und BIC zu aktualisieren. Auch kann es möglich sein, dass bestehende Vordrucke für die bisherige Lastschrifteinzugsermächtigung bzw. den Abbuchungsauftrag auf die sogenannten SEPA-Mandate (Basis-Lastschriftmandat und Firmen-Lastschriftmandat) umgestellt werden müssen.

Weitere Informationen zu SEPA finden Sie auf der Website der Deutschen Bundesbank. vaya/marketing unterstützt Sie gern bei der Aktualisierung Ihrer Geschäftsdrucksachen oder der Erstellung der SEPA-Lastschriftmandate für Ihr Unternehmen.

Use of the SEPA mark is under licence from the European Payments Council AISBL

vaya/marketing auf dem „Tag der Gründung“

Mittwoch, April 18th, 2012

Am 13. April 2012 präsentierte sich vaya/marketing erstmals gemeinsam mit contemplare und der MW Mittelstandsberatung unter dem Dach „vamos“ auf dem Tag der Gründung 2012 bei der IHK in Darmstadt. Im Rahmen der Fachmesse zur Existenzgründung erhielten Gründerinnen und Gründer Anstöße, Informationen und Beratung für ihren Unternehmensstart. Neben weiteren rund 50 Ausstellern in den Räumen der IHK informierte „vamos“ zu allen relevanten Fragen der Planung, dem Markteintritt und der Führung eines Unternehmens. Darüber hinaus gaben Experten in 21 Fachvorträgen Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche rund um die Gründung. In einem unterhaltsamen und kurzweiligen Vortrag sprach der ehemalige Fußballtrainer Klaus Schlappner über seinen mit Risikofreude und einem großen Maß an Motivation gespickten Weg in die Selbstständigkeit.

Weitere Informationen zum Tag der Gründung 2012 finden Sie hier.

„Service immer und überall“ – Mobile Lösungen erhöhen den Erfolg

Sonntag, Januar 29th, 2012

Die Nachfrage nach mobilen Lösungen im Service wächst. Unternehmen sind nun aufgefordert, zum einen den sich wandelnden Kundenbedürfnissen zu stellen und zum anderen durch den Einsatz neuer Technologien den Servicenutzen zu verbessern.

Das ist das Fazit einer Online-Umfrage, die vom „X [iks] Institut für Kommunikation und ServiceDesign“ aus Berlin im Winter 2011 bei kleinen, mittleren und großen Unternehmen durchgeführt wurde. Die große Mehrheit der Teilnehmer ist sich darüber im klaren, dass die Bedeutung mobiler Services weiter zunehmen und dabei positive Auswirkungen auf die Verbesserung des Images und Erhöhung der Bekanntheit der Unternehmen haben wird.

Dominierende Themen für die Verantwortlichen sind zum einen die „Vereinfachung der Kundenprozesse“ und die „Anpassung an Kundenszenarien“, zum anderen die „Individualisierung der Kundenangebote“ sowie die „Personalisierung der Kundenlösungen“. Der Trend zu Nutzung mobiler Services spiegelt sich in den hauptsächlichen Kundensituationen wider: 1. Kontaktaufnahme, 2. Informationsbereitstellung und 3. Anwendungsunterstützung. Apps/Dienste, Communities, Blogs, Wikis und Social Media im Service sollen nach Ansicht der befragten Unternehmen in Zukunft zur „Vereinfachung von Lösungen“, zur „Erhöhung der Effizienz“ und zur „Verbesserung der Ergebnisse“ eingesetzt werden.

Die Ergebnisse der Umfrage können kostenlos auf der Internetseite des Instituts heruntergeladen werden.

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Gründerwoche 2011

Mittwoch, August 17th, 2011

Wie schon im vergangenen Jahr wird vaya/marketing auch 2011 im Rahmen der Gründerwoche 2011 spezielle Beratungsangebote exklusiv für Existenzgründerinnen und -gründer bereithalten. Die Gründerwoche findet im Rahmen der Global Entrepreneurship Week vom 14. bis 20. November 2011 statt. Allein im letzten Jahr haben sich an diesem weltweitenEvent rund 10 Millionen Menschen aus 100 Ländern an 40.000 Veranstaltungen beteiligt. Auch in diesem Jahr können wieder Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für die Gründung eines Start-ups interessieren, viele spannende Angebote nutzen – ob Ideenworkshops, Chats, Beratungsangebote oder Events zum gegenseitigen Kennenlernen.

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Facebook: Warum Privatprofile für Unternehmen ungeeignet sind

Freitag, Juli 1st, 2011

Häufig lässt sich beobachten, dass vor allem kleinere Unternehmen ihre Firmendarstellung auf Facebook mittels eines herkömmlichen, privaten Personenprofils statt der von Facebook speziell dafür vorgesehenen Unternehmensseite umsetzen. Weshalb ist dies nicht empfehlenswert?

Unternehmensseiten sind im Gegensatz zu privaten Profilen öffentlich zugänglich und können auch von Personen aufgerufen werden, die nicht bei Facebook registriert sind. Zwar kann man auch ein Personenprofil auf die geringste Stufe der Privatsphäre einstellen und somit öffentlich einsehbar machen, dennoch unterscheidet sich der Aufbau der beiden unterschiedlichen Seitenarten gravierend. So kann eine Unternehmensseite mit Hilfe verschiedener Zusatzfunktionen wesentlich individueller und interaktiver gestaltet werden als ein Personenprofil, das nur das bekannte Standardlayout mit den Standardfunktionen bereitstellt. Darüber hinaus bietet eine Unternehmensseite umfangreiche Werbemöglichkeiten und detaillierte Statistikfunktionen, die dem Betreiber Auskunft über die Nutzung der Seite geben.

Voraussetzung für die Einrichtung einer Unternehmensseite ist immer ein persönlicher Account bei Facebook, mit dem man dann auch Administrator der entsprechenden Unternehmensseite ist. Diesen Account gibt es in zwei Ausführungen: das persönliche Konto und das Unternehmenskonto. Wer privat mit Facebook nichts am Hut hat und sich im derzeit größten sozialen Netzwerk nicht mit seinen Freunden und Bekannten austauschen möchte, kann sich also für ein Unternehmenskonto als reinen Verwaltungsaccount entscheiden. Unternehmensseiten können darüber hinaus auch von mehreren Personen(-konten) als Administratoren verwaltet werden.

Nun könnte man als Unternehmer sagen, dass man sich mit diesen Unterschieden gar nicht im Detail auseinandersetzen und in die Verwaltung seiner Facebook-Präsenz nicht mehr Zeit investieren möchte als notwendig. Die Nutzung eines persönlichen Profils als Unternehmensdarstellung birgt aber auch einige rechtliche Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten. So erlauben die Nutzungsbedingungen von Facebook die Verwendung eines persönlichen Profils ausschließlich für private Zwecke; eine kommerzielle Nutzung ist untersagt. Verstößt man gegen diese Vorgaben, droht im schlimmsten Fall die Sperrung bzw. Löschung des gesamten Profils. Auch Wettbewerber könnten auf die Idee kommen, die Seite wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen abmahnen zu lassen.

Ein weiterer Aspekt, der für kleinere Unternehmen auf den ersten Blick vielleicht nicht relevant erscheint, aber bei entsprechendem Erfolg irgendwann doch von Bedeutung sein kann: Die Zahl der „Freunde“ bei einem persönlichen Profil ist auf 5000 begrenzt. Unternehmensseiten hingegen können eine unbegrenzt hohe Anzahl an „Gefällt-mir“-Klicks erhalten und darüber hinaus zielgruppenspezifische Werbeanzeigen innerhalb des Facebook-Netzwerks schalten.

Nicht zuletzt ist die Seitenart auch für die Namensdarstellung entscheidend. Persönliche Profile bestehen zwingend aus Vor- und Nachnamen, was für Firmenbezeichnungen absolut ungeeignet ist (Facebook nennt zum Beispiel in vielen Aktivitätsmeldungen nur den Vornamen eines Nutzers, was bei einem in zwei Teile zerlegten Firmennamen recht merkwürdig aussehen würde).

Eine ausführliche Beschreibung über die Unterschiede der verschiedenen Seitenformen sowie zu ihrer Erstellung und Verwaltung findet man auf den Hilfeseiten von Facebook. Auch allfacebook.de hat in verschiedenen Artikeln zu diesem Thema eine sehr gute und umfangreiche Übersicht, vor allem auch zu den rechtlichen Aspekten, zusammengestellt.

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Neues Modellprojekt: Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit

Dienstag, Mai 17th, 2011

Um Existenzgründer in der Phase ihrer Unternehmensgründung zu unterstützen, hat das Land Hessen für das Jahr 2011 im Rahmen eines Modellprojekts ein besonderes Förderprogramm zur Beratung aufgelegt. Das Projekt richtet sich speziell an Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit und stellt ihnen damit ein attraktives und kostengünstiges Beratungsangebot zur Verfügung. Erfahrene Berater des RKW Hessen unterstützen die Gründerinnen und Gründer bei der Erstellung ihres Geschäftskonzepts. Die Teilnehmenden lernen, die Risiken und Chancen ihrer Geschäftsidee richtig einzuschätzen und sie erfahren, ob ihr Konzept marktfähig ist.

Die Umsetzung erfolgt in einer Mischung aus Gruppen-Workshops und individueller Einzelberatung. Als Basis für die Entscheidung der Durchführbarkeit, Sinnhaftigkeit und Tragfähigkeit des Gründungsvorhabens wird auch bei dieser Gründungsberatung ein Businessplan für jeden Gründer erarbeitet.

vaya/marketing unterstützt das Modellprojekt im Rahmen der Beratungsinitiative „vamos“ gemeinsam mit den Gründungsberatern Matthias Weiser (MW Mittelstandsberatung) und Ansgar Wiesemann (contemplare GmbH). Detaillierte Informationen zum Beratungsangebot für die Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit erhalten Sie bei vaya/marketing oder beim RKW Hessen.

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Umfrage: Social Media im Gastgewerbe

Donnerstag, April 28th, 2011

Facebook, Twitter, Web 2.0: Social Media ist nun mal in aller Munde. Eine eigene Facebook-Unternehmensseite, neueste Angebote und Firmen-News via Twitter, eine Smartphone-App und viele andere Kommunikationskanäle sind kein Privileg von Großunternehmen mehr. Aber welche Relevanz haben diese Entwicklungen heute und in Zukunft für das mittelständische Gastgewerbe?

Dieser Frage ist vaya/marketing gemeinsam mit dem Beratungs- und Sachverständigenbüro Linser, Spezialist für das Gastgewerbe, nachgegangen. Gut 100 Hotels und Gastronomiebetriebe aus Hessen waren eingeladen, an einer schriftlichen Befragung zum Thema „Web 2.0 und Social Media im Gastgewerbe“ teilzunehmen. Die Bandbreite der Teilnehmer reichte dabei vom kleinen Imbisswagen vor einem Einkaufszentrum über den abgelegenen Landgasthof in Mittelhessen bis hin zum familiär geführten Business- und Messehotel in der Frankfurter Innenstadt.

Die Ergebnisse der nicht repräsentativen Momentaufnahme machen deutlich, dass viele Gastronomiebetriebe noch mit der Akzeptanz der neuen Kommunikationskanäle hadern. Zwar steigt die Bekanntheit von Sozialen Netzwerken stetig, die Notwendigkeit zur Auseinandersetzung mit den Themen fürs eigene Geschäft wird jedoch in vielen Betrieben noch unterschätzt. Die Ergebnisse der Umfrage können hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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Neuer Sprechtag in der IHK Wiesbaden: Marketing und Vertrieb

Dienstag, März 15th, 2011

Viele Unternehmer sind bei den Themen Marketing und Vertrieb noch unsicher. Die IHK Wiesbaden bietet daher ab sofort einmal im Monat einen Sprechtag dazu an. Immer mittwochs zwischen 14 und 17 Uhr beantworten Marketingexperten des RKW Hessen-Beraternetzwerkes gemeinsam mit einem Berater des RKW Hessen die Fragen von Unternehmern und angehenden Gründern und informieren über Strategien für ein erfolgreiches Marketing. Die Beratung ist kostenlos, die jeweiligen Termine finden in Einzelgesprächen statt. Die Anmeldung zu den Sprechtagen erfolgt direkt bei der IHK Wiesbaden, Geschäftsbereich Recht/Starthilfe/Innovation.

Die Termine 2011 (immer mittwochs von 14 bis 17 Uhr): 16. März, 13. April, 18. Mai, 15. Juni, 17. August, 21. September, 26. Oktober, 16. November, 14. Dezember. vaya/marketing unterstützt die IHK Wiesbaden beim Termin am 18. Mai.

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Kostenlos: Ratgeber zur Existenzgründung in der Kreativbranche

Donnerstag, März 3rd, 2011

Interessant für alle, die sich in der Kreativbranche auf eigene Beine stellen möchten: Das Magazin PAGE bietet zurzeit den kostenlosen Download seines „eDossiers“ mit Fallbeispielen, Fakten und Tipps rund um den Schritt in die Selbstständigkeit an. Auf insgesamt 18 Seiten erhält der Leser Tipps zur richtigen Positionierung und der Kalkulation der eigenen Leistungen, aber auch wichtige Hinweise zur Wahl der Rechtsform oder zur Absicherung gegen Berufsrisiken.

Nach kurzer Registrierung im Shop des Ebner Verlags erhält man per E-Mail den Link zum Download des kostenlosen Ratgebers.

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