Archive for the ‘Rund um die Werbung’ Category

Liebling des Monats: Fiat 500 by Diesel Disconnect

Freitag, August 13th, 2010

Eigentlich spricht die aktuelle Kampagne für den „Fiat 500 by Diesel“ für sich: Facebook wurde hier auf intelligente und gleichzeitig sehr humorvolle Art im realen Leben aufs Korn genommen. Ein klares „Gefällt mir“.

Fiat hält auf YouTube alle Spots zum Zeitvertreib bereit:

Wieder einmal Hochgeschwindigkeit: Sixt

Dienstag, Juli 13th, 2010

Wie schon bei der fast vergessenen Aschewolke des isländischen Vulkans reagiert Sixt auch diesmal rasant auf die aktuellen Probleme bei der Deutschen Bahn. Ob das neue Motiv auf der Internetseite gefällt, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Fest steht: Die Aktualität und Reaktionsschnelle von Sixt sorgt in den Medien immer wieder für willkommene PR. Da nimmt man auch gern mal ein ansatzweise makaberes Thema auf die Schippe.

Neue Informationspflichten für Dienstleister

Donnerstag, Juni 10th, 2010

Seit dem 18. Mai dieses Jahres gelten für Unternehmer, die in Deutschland oder dem EU-Ausland Dienstleistungen erbringen, neue Informationspflichten. Von der neuen „Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung“ (kurz „DL-InfoV“) betroffen sind auch Einzelunternehmer und Freiberufler – und somit praktisch alle Unternehmen in Deutschland. Wer den neuen Informationspflichten nicht nachkommt, kann im schlimmsten Fall durch die allseits gegenwärtigen Abmahner zur Kasse gebeten werden: Unterlassungserklärungen werden bereits versendet; zum Teil können sogar Bußgelder bis zu 1.000 Euro verhängt werden. Welche Informationen Sie ab sofort ins Impressum Ihres Internetauftritts oder in Ihre gedruckten Informationsmedien aufnehmen müssen, wird in einem Beitrag von gruendungszuschuss.de ausführlich erläutert. Hier finden Sie neben einer übersichtlichen Checkliste alle Details zur DL-InfoV, die auf der EU-Richtlinie 2006/123/EG basiert und nun in deutsches Recht umgesetzt wurde.

Sixt reagiert auf Vulkanausbruch

Samstag, April 17th, 2010

Wieder einmal beweisen die Agentur und die Marketingabteilung des Autovermieters Sixt, dass es für die Umsetzung eines Kampagnenmotivs nicht immer langwieriger Abstimmungsrunden bedarf. Auch wenn wir von Sixt sicher schon kreativere und ausgefeiltere Umsetzungen zu aktuellen Ereignissen gesehen haben, lässt uns die neueste Homepagegestaltung zum Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull doch ob ihrer Aktualität schmunzeln.

IKEA: virales Marketing par excellence auf Facebook

Samstag, November 21st, 2009

Wie virales Marketing hervorragend über die sozialen Netzwerke funktionieren kann, demonstrierte IKEA diesen Herbst auf Facebook. Zur Eröffnung der Filiale in Malmö machte sich das schwedische Möbelhaus eine gern und häufig genutzte Funktion von Facebook zu eigen: die Verlinkung auf Fotos im Album eines Nutzers. So wurden für den Store Manager Gordon Gustavsson kurzerhand ein Facebook-Profil angelegt und über einen Zeitraum von zwei Wochen insgesamt zwölf Bilder von verschiedenen IKEA-Wohnlandschaften in dessen Album hochgeladen. Das jeweils erste Facebook-Mitglied, das einen beliebigen Einrichtungsgegenstand auf einem Foto mit seinem Namen verlinkte, hatte den Artikel gewonnen. Das Gewinnspiel verbreitete sich rasend schnell auf den Pinnwänden tausender Facebook-Nutzer, was die Nachfrage nach neuen Bildern und somit weiteren Gewinnchancen ankurbelte. Jedes Nutzerprofil wurde so zur ganz individuellen Werbefläche für IKEA. Eine einfache, aber geniale Idee, die zeigt, welche Wege die Werbung in Zukunft auf ganz spielerische Weise gehen kann.

Die ganze Idee noch einmal in Bild und Ton auf YouTube:

Aktualisierung vom 7. Januar 2010: “Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Forsman nicht mehr verfügbar.”

Übrigens: Der Song im Video stammt vom Berliner Duo “Modeselektor” und heißt “Happy Birthday!” – zu haben zum Beispiel bei iTunes.

Alles für Ihre Werbung: der vaya/shop

Donnerstag, November 19th, 2009

vaya/shopAb heute bietet Ihnen vaya/marketing noch mehr Service: Der neue vaya/shop ist voll mit Produkten, die Unternehmen für ihren werblichen Auftritt benötigen.

Vom klassischen Digitaldruckerzeugnis in Kleinstauflage über mobile Präsentationssysteme und Leinwanddrucke bis hin zu Klebefolien für den Innen- und Außenbereich findet der Werbungtreibende hier alles, was einen professionellen Auftritt ausmacht.

Bestellen im vaya/shop ist ganz einfach: Produkt auswählen, gewünschte Ausführung und Auflage eingeben, Preis kalkulieren und Bestellung abschicken. Die Druckdaten können im Anschluss bequem online übertragen werden. Schauen Sie doch mal vorbei und stöbern Sie in unserem Produktangebot!

Fragen zum vaya/shop und unseren Produkten beantworten wir Ihnen gerne. Selbstverständlich übernehmen wir auch die professionelle Gestaltung und Produktionskoordination Ihrer Werbemittel, wenn Sie es wünschen.

Trendstudie zu den neuen Lebenswelten von Müttern

Mittwoch, August 19th, 2009

Trendstudie Modern MomsIm Auftrag von Fanta hat das Kelkheimer Zukunftsinstitut einen Blick auf die neuen Lebenswelten von Müttern geworfen. “Die Lebenswelt von Müttern in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Eine ganze Reihe gesellschaftlicher Entwicklungen führt dazu, dass die Möglichkeiten, aber auch die Belastung von Müttern und die Ansprüche, die an sie gestellt werden, deutlich gestiegen sind. Viele neue Freiheiten gehen offensichtlich auch mit einem erhöhten Druck und Stress einher, dem Frauen mit Kindern heute ausgesetzt sind. Im Spannungsfeld zwischen Familie, Beruf und Gesellschaft entstehen neue Bedürfnisse, Werte und Einstellungen, die auch das Konsumverhalten von Müttern maßgeblich verändern”, so Matthias Horx, Gründer und Inhaber des Zukunftsinstituts, in seinem Vorwort. Diesem veränderten Konsumverhalten geht die aktuelle Trendstudie in dem über 50-seitigen Dossier ausführlich auf den Grund und beleuchtet in der “Typologie der neuen Mütter” neun verschiedene Müttertypen. Die Studie steht auf der Website des Zukunftsinstituts kostenlos als PDF zum Download bereit.

Marke, Geschmacksmuster, Gebrauchsmuster: Wo ist der Unterschied?

Montag, Juni 22nd, 2009

Etliche Existenzgründer und Jungunternehmer stolpern beim Markteintritt über eine Hürde, die in der Euphorie einer neuen Geschäftsidee allzu schnell übersehen wird: geschützte Namen, Begriffe und Designs. Oftmals wird viel zu spät erkannt, dass die in einem langwierigen Kreativprozess entwickelte und scheinbar einzigartige Idee bereits von einem anderen Unternehmen als geistiges Eigentum in Anspruch genommen wird. Und dabei muss es sich nicht immer um Mitbewerber aus der gleichen Branche handeln.

Grundsätzlich werden vier Arten von Schutzrechten unterschieden: Patent, Marke, Geschmacks- und Gebrauchsmuster. Insbesondere bei den letzten drei Begriffen entsteht immer wieder Verwirrung über ihre genaue Bedeutung. Die Zentralbehörde für den gewerblichen Rechtsschutz in Deutschland, das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA), unterscheidet die drei Begriffe im Wesentlichen so:

Eine Marke dient der Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens. Schutzfähig sind Zeichen, die geeignet sind, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Das können Wörter, Buchstaben, Zahlen, Abbildungen, aber auch Farben und Hörzeichen (also akustische Merkmale) sein.

Das Geschmacksmuster schützt das Design dreidimensionaler Gegenstände – zum Beispiel von Möbeln, Autos oder Spielzeug. Auch für zweidimensionale Muster – wie Stoffe, Tapeten, Logos, Grafiken oder Icons – kann man ein Geschmacksmuster anmelden.

Technische Erfindungen können schnell und preiswert als Gebrauchsmuster geschützt werden. Als Gebrauchsmuster anmelden kann man auch chemische Stoffe, Nahrungs- und Arzneimittel. Ausgenommen sind Verfahren, zum Beispiel Herstellungs- und Arbeitsverfahren oder Messvorgänge. Während eine Patentanmeldung oft einige Jahre dauert, kann das Gebrauchsmuster bereits wenige Wochen nach der Anmeldung eingetragen werden.

Detaillierte Informationen über die einzelnen Schutzrechte sowie die Möglichkeit zur Recherche nach bereits bestehenden bzw. eingetragenen Schutzrechten erhalten Sie über die Internetseiten des DPMA. Wer sich als Gründer gerade im Kreativprozess zur Entwicklung einer Marke befindet, kann auf der kommerziellen Internetseite “Best brands of the world” nachsehen, ob, wo und wie eine Logoidee vielleicht bereits schon anderweitig umgesetzt wurde:

Best brands of the world

Aber Vorsicht: Diese Seite ist lediglich eine Sammlung von Marken ohne jegliche rechtliche Grundlage. Eine verbindliche Recherche wie beim DPMA kann hier also nicht durchgeführt werden.

Andere Länder, andere Sitten

Montag, Mai 18th, 2009

JapanDass fremdsprachliche Werbebotschaften beim Empfänger nicht immer ins Schwarze treffen, konnten Sie in unserem Beitrag “Missverstandene Anglizismen” bereits lesen. Doch selbst wenn ein international agierendes Unternehmen die Muttersprache der Zielgruppe spricht, ist es vor kulturell bedingten Fettnäpfchen noch lange nicht gefeit.

Besonders der asiatische Markt birgt einige Fallen. Gerade auf der Ebene der nonverbalen Kommunikation exisitieren im Gegensatz zur westeuropäischen Welt große Unterschiede. Sexuelle Anspielungen oder Reize sind weitaus mehr tabuisiert als in Europa. Auch das Thema Freizeit genießt im südostasiatischen Raum einen deutlich geringeren Stellenwert als in unseren Gefilden. Und auch der Numerologie wird mehr Bedeutung beigemessen als in der westlichen Welt: Vor allem die Zahl 4 sollte als “Todeszahl” stets vermieden werden. Beliebte Zahlen hingegen sind 1, 5 und 8. Schwarz und Weiß sollten als vollflächige Farben nicht eingesetzt werden; positiv aufgenommen werden warme Töne wie Rot oder Gelb.

Immer mehr Unternehmen finden ihren Markt auch auf dem afrikanischen Kontinent. Besonders beachtenswert ist bei der Vielfalt der afrikanischen Kulturen, dass der Islam weit verbreitet ist. Emotionale Reize sollten also nie gegen Sitte und Moral verstoßen. Zahlen spielen eine geringere Rolle als in Asien; die Zahl 9 wird im Allgemeinen als positiv empfunden. Grün ist durch seine religiöse Bedeutung eine beliebte Farbe, sollte aber auch gerade deswegen mit Vorsicht eingesetzt werden.

Die Öffnung nach Osten bringt vielen Unternehmern auch die russische Kultur näher. Sicher haben West- und Osteuropäer viele Gemeinsamkeiten, jedoch werden vor allem in Russland viele geschäftliche Kontakte auch im Freizeitbereich geknüpft. Die Farbe Rot hat trotz ihrer ehemals sehr politischen Bedeutung nach wie vor eine positive Konnotation – nicht zuletzt, weil im Russischen die Begriffe “rot” und “schön” sprachlich verwandt sind.

Natürlich können wir hier nicht alle Feinheiten der kulturellen Unterschiede und die daraus resultierenden Fallstricke für die Kommunikation behandeln. Wenn Sie beabsichtigen, mit Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten und Dienstleistungen in anderen Kulturen präsent zu sein, helfen wir Ihnen, den richtigen Ton zu treffen und unliebsame Überraschungen zu vermeiden.