Posts Tagged ‘Bilder’

Die Macht der Worte

Mittwoch, April 13th, 2011

Durch einen Tweet von @derWebarchitekt wurde ich auf dieses Video aufmerksam. Die Aussage des Films ist zwar schon einige Jährchen alt und in Werberkreisen nicht unbekannt, dennoch finde ich die Umsetzung so außerordentlich gelungen, dass mir das Video einen Beitrag wert ist:

Ihren XING-Kontakten zeigen

Zeig mir dein Gesicht und ich sag dir, wer du bist

Samstag, März 6th, 2010

An Programmen zur automatischen Identifizierung von Personen arbeitet die Industrie schon lange. Bildverwaltungssoftware wie Googles Picasa oder Apples iPhoto beherrschen die Erkennung von Gesichtern innerhalb der eigenen, privaten Fotoalben mittlerweile recht gut. Dass die Personenerkennung mittels mobiler Geräte die nächste Entwicklungsstufe darstellt, ist nur die logische Konsequenz.

Das schwedische Softwareunternehmen „The Astonishing Tribe“ (TAT) hat jüngst die Anwendung „Recognizr“ entwickelt, die es Nutzern eines iPhones oder Android-Handys ermöglichen soll, unterwegs Gesichter zu fotografieren und erkennen lassen zu können. Das über die Handykamera aufgenommene Foto wird zum Abgleich mit einer Datenbank ins Netz geschickt. Ist das Gesicht dem System bekannt, werden die Daten beispielsweise mit denen der Sozialen Netzwerke abgeglichen, bei denen die gesuchte Person angemeldet ist. Die Icons der Netzwerke werden dann auf dem Handydisplay angezeigt, so dass man die Profile der identifizierten Person direkt aus der Anwendung heraus besuchen kann. Ein Video zeigt, wie „Recognizr“ funktioniert:

Nach heutigem Stand bleibt die Privatsphäre gewahrt, da man sich zur Erkennung aktiv bei dem Dienst anmelden und seine Daten inklusive Foto hinterlegen muss. Eine Identifikation „in freier Wildbahn“ gegen den Willen der gesuchten Person bliebe somit ausgeschlossen. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, bis die großen Daten sammelnden Unternehmen solche Anwendungen in ihre Dienste integrieren und die Profile ihrer Nutzer möglicherweise durch eine einfache und leicht zu übersehende Änderung in ihren AGB für die Gesichtserkennung freigeben.

Ein Kreis ist ein Kreis. Oder: Was 16:9 an unseren Sehgewohnheiten ändert.

Dienstag, Januar 5th, 2010

TestbildZugegeben: Mit diesem Artikel komme ich vielleicht einige Monate zu spät. Dennoch stolpere ich ab und an noch über ein Phänomen, das mir lange Zeit Kopfzerbrechen bereitet hat.

Vor der Einführung von Fernsehgeräten im 16:9-Format waren wir alle daran gewöhnt, bei Spielfilmen mehr oder weniger breite schwarze Balken am oberen und unteren Bildrand ertragen zu müssen. Vermutlich hat es die wenigsten von uns gestört; das 4:3-Format des Fernsehens zollte nun einmal diesen Tribut, sofern uns der Sender den möglichst vollen Bildinhalt zur Verfügung stellen wollte. Kaum aber standen die ersten Geräte mit dem Breitbildformat 16:9 in den Haushalten, wurden die bis noch vor einiger Zeit überwiegend im herkömmlichen 4:3-Format ausgestrahlten Sendungen per Druck auf die Fernbedienung auf die volle Bildschirmbreite „aufgeblasen“ und auf ihre maximale Breite gezogen, um die nun links und rechts des Bildes entstehenden Ränder zu vermeiden und das volle Potenzial der breiteren Bildröhre ausnutzen zu können. Das Ergebnis: Völlig verschobene Bildproportionen, die schlanke Menschen plötzlich zu wasserkopfartigen Aliens mutieren lassen, Kreise zu Ellipsen verformen und Kleinwagen fast zu Stretchlimousinen werden lassen.

Mir als besonders visuell orientiertem Menschen schmerzen diese Verformungen förmlich im Auge. Sie entsprechen nicht meinen natürlichen Sehgewohnheiten. Ein Kreis ist ein Kreis – und als solchen will ich ihn auch im Fernsehen wahrnehmen. Den Anblick mancher durchaus attraktiven Schauspielerin oder Moderatorin mag ich mir nicht durch ein erzwungenes Breitbild verleiden lassen, nur weil die Technik es hergibt. 4:3 ist 4:3 und 16:9 ist 16:9. Da nehme ich lieber zwei vertikale schwarze Balken in Kauf, die mich ja auch horizontal nie gestört haben.

Glücklicherweise werden mittlerweile fast alle Sendungen im 16:9-Format ausgestrahlt und mein Gefühl für Proportionen wird beim Fernsehen außerhalb meiner eigenen vier Wände immer seltener auf eine harte Probe gestellt. Und es wird auch kaum noch jemand in Versuchung geführt, den armen Menschen auf der Mattscheibe eine rein optische Gewichtszunahme zu verpassen.

Fine Art Prints: Kunstgenuss für Dekaden

Dienstag, Mai 12th, 2009

Fine Art PrintsOb für Privatpersonen, Künstler, Fotografen oder Agenturen: „Fine Art Prints“ kommen dann zum Einsatz, wenn höchste Qualität gefordert ist. Denn wer einmal erlebt hat, wie stark ein Foto, eine Radierung oder eine Lithografie an Wirkung und Wert gewinnt, wenn es großformatig auf ein edles feines Bütten-, Aquarellpapier oder Canvasgewebe gedruckt wird, kann sich der Faszination Fine Art Print nicht mehr entziehen.

Viele Künstler, Sammler sowie große Kunsthäuser schwören bereits auf diese hochwertigen Drucke, die Dank ihrer Alterungs- und hohen Lichtbeständigkeit, der Farbtreue und der hohen Auflösung die traditionellen Verfahren wie Lithografiedruck und Serigrafie bei Weitem übertreffen.
Der englische Begriff „Fine Art Print“  bezeichnet exklusive Kunstdrucke auf besonderen Materialien und trägt die brillante Qualität bereits im Namen. Zu den Druckmedien zählen vor allem außergewöhnliche Papiere mit hohen Anteilen von Hadern und Leinen sowie Leinwandstoffe aus feiner Baumwolle. Stellvertretend seien hier Papiere der Unternehmen Hahnemühle, Canson, Crane, Harman, Rauch und Ilford genannt.

Erst die neue Technologie des Fine Art Printing erlaubt das Bedrucken dieser edlen Materialien dank feinster Düsen für das Auftragen der Tinte. Diese hochpigmentierte Spezialtinte in Verbindung mit sachgemäßer und fachlicher Handhabe ermöglicht es erst, die Fine-Art-Drucke mit höchster Lichtbeständigkeit und Langlebigkeit von bis zu 100 Jahren in Farbe, in Schwarzweiß gut 200 Jahre, auszugeben.

Natürlich verlangt ein derart hochwertiges Produkt auch eine besondere Präsentation. Beliebt, neben dem klassischen Rahmen hinter Glas und einem edlen Passepartout, ist auch die moderne Kaschierung. So werden Fine Art Prints zu einem hochwertigen Dekorationsgegenstand für Ihre Büro- und Privaträume.

Mehr über Fine Art Prints erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mit einem unserer Druckspezialisten. Sprechen Sie uns unverbindlich an!

„Nehmen Sie doch ein Bild aus dem Internet!“

Donnerstag, Mai 7th, 2009

BildersucheKnapper werdende Budgets und immer kurzlebigere Kommunikationsmaßnahmen zwingen Unternehmen oftmals dazu, die Herstellungskosten ihrer Werbemittel auf ein Minimum zu reduzieren. Neben Text, Gestaltung und Produktion (z.B. Druck oder Programmierung) stellt das benötigte Bildmaterial meist einen großen Kostenblock dar. Die Aufträge für eigens für ein Werbemittel fotografierte Bilder – von speziellen Produkt-, Unternehmensaufnahmen oder Porträts einmal abgesehen – sind in den vergangenen Jahren daher stark rückläufig. Immer häufiger werden Agenturen indes gebeten, sich der Angebote von Bildagenturen zu bedienen. Doch selbst hier macht der Rotstift nicht halt: Der Trend bewegt sich weg von lizenzpflichtigem Bildmaterial hin zu lizenzfreien Aufnahmen, nicht selten zu Lasten der Qualität. Eine einheitliche Bildsprache – eine wichtige Komponente in einem konsequent durchdachten Corporate Design – kann durch die Verwendung von „Discountbildern“ allerdings nur noch in den seltensten Fällen aufrecht erhalten werden.

Doch selbst lizenzfrei heißt nicht kostenlos. Obwohl wahre Discounter für Bildmotive aller Art in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, sucht man hier oft vergebens nach einem für den Einsatzzweck geeigneten Motiv. So bleibt nur die Möglichkeit, sich entweder doch lizenzpflichtiger Fotos zu bedienen oder einen Fotografen mit der Aufnahme zu beauftragen – beides sprengt aber oft die Budgetvorgabe des Kunden.

„Nehmen Sie doch einfach ein Bild aus dem Internet, ich habe da ganz viele gefunden“, lautet daher oft der Hinweis auf die Ergebnisse der Bildersuche bei einschlägigen Suchmaschinen. Es ist durchaus nicht auszuschließen, dass die Weiten des World Wide Web ein Bildmotiv bereithalten, das genau den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht. Allerdings: Ganz abgesehen von der meist nicht ausreichenden Datenqualität für eine anspruchsvolle Druckreproduktion sind die gefundenen Bilder kein „Freiwild“, an dem man sich beliebig bedienen darf. Die Verletzung von Urheber- und Nutzungsrechten – insbesondere bei gewerblicher Verwendung – darf nicht als Kavaliersdelikt angesehen werden. Ein Bild, dessen Verwendung nicht ausdrücklich gestattet wurde, ist also allein aus juristischen Gründen in aller Regel tabu und kann bei nicht genehmigter Verwendung teure Konsequenzen nach sich ziehen.

Unsere Empfehlung: Planen Sie bei der Kalkulation Ihrer Budgets eine ausreichend große Position für Bildmaterial ein. Gern unterstützen wir Sie hier bei Ihrer Planung und besprechen mit Ihnen gemeinsam, welche Art von Bildquelle für Ihr Vorhaben optimalerweise zum Einsatz kommen sollte.