Posts Tagged ‘E-Mail’

Kostenlos: Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0

Donnerstag, Dezember 16th, 2010

Noch bis zum 24. Dezember bietet die marketing-BÖRSE den „Leitfaden E-Mail-Marketing 2.0“ von Herausgeber Dr. Torsten Schwarz in der PDF-Version kostenlos zum Download an. Auf rund 500 Seiten geben viele Fachleute Tipps zum richtigen Umgang mit dem Thema E-Mail-Marketing. Von allgemeinen Grundlagen – wie beispielsweise Gewinnung und Pflege der Empfängeradressen – über die Konzeption und Gestaltung einer Kampagne bis hin zur Auswertung und Analyse von Trends erfährt der Leser alles Wissenswerte für die richtige Umsetzung einer Direktmarketingaktion via E-Mail. Wichtig: Auch die rechtlichen Aspekte kommen in diesem Buch nicht zu kurz. Die gedruckte Ausgabe ist im Shop der marketing-BÖRSE zum Preis von 32,62 Euro (zzgl. MWSt. und Versandkosten) erhältlich.

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Infografik: Die Geschichte des Internets

Freitag, August 20th, 2010

Zum Wochenende gibt’s völlig kommentarlos eine schöne Infografik zur Geschichte des Internets. Und seit wann sind Sie dabei?

MBA Online
Quelle: MBA Online

MfG, LG & Co.: Haben wir keine Zeit mehr?

Mittwoch, Juni 17th, 2009

LGFrüher war alles anders. Heute auch. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht mindestens eine E-Mail erhalte, in denen die persönlichsten Worte nur noch eine Aneinanderreihung von Konsonanten sind. Die freundlichen Grüße, die – ob Floskel oder nicht – eine Wertschätzung gegenüber dem Empfänger auszudrücken vermögen, verdichten sich zu einem nüchternen „MfG“. Selbst die lieben Grüße guter Freunde verenden heutzutage wie selbstverständlich in einem stakkatohaften „LG“. Haben wir keine Zeit mehr?

Zugegeben, zu den Zeiten des guten alten Telex‘ hatten Abkürzungen aus ökonomischen Gründen ihre Daseinsberechtigung. Und auch bei der begrenzten Textlänge einer SMS ist es sowohl aus Kosten- als auch Zeitgründen im privaten Bereich durchaus vertretbar, allgemein bekannte Standardfloskeln abzukürzen. Doch das Argument der Ökonomie versagt spätestens bei der elektronischen Post, der man ja gemeinhin dieselben Regeln wie einem postalisch verschickten Brief zuschreibt. Haben Sie schon einmal überlegt, wie viel länger Ihre Finger auf der Tastatur verweilen müssen, wenn Sie statt kurz angebundener „LG“ echte „liebe Grüße“ verschicken? Die Differenz zwischen Nüchternheit und Wertschätzung dürfte sich für einen halbwegs geübten Schreiber im Bereich einer Sekunde bewegen.

Ich glaube dennoch an das Gute im Menschen – und gehe deshalb weiterhin davon aus, dass auch „LG“ wirklich lieb gemeint sind.

Woher kommt eigentlich das @-Zeichen?

Montag, Mai 4th, 2009

@Jeder kennt es, jeder nutzt es: das @. Offiziell als „at“ bezeichnet, hat das Zeichen noch andere Namen: Klammeraffe, Affenschwanz, Elefantenohr und noch einige andere mehr. Aber woher stammt das vermeintlich im Zeitalter der E-Mail geborene Sonderzeichen überhaupt?

Der Ursprung des Symbols ist unklar, es gibt allerdings mehrere Theorien über die Entstehung. Zwei davon werden im Mittelalter angesiedelt: Entweder als handschriftliche Verschmelzung der Buchstaben „a“ und „d“ des lateinischen Wortes „ad“ (deutsch „zu“ oder „zu etwas hin“) oder aber als Abkürzungszeichen, beispielsweise nach einem Brief eines römischen Kaufmannes über Schiffsladungen als Abkürzung für das Wort „Amphore“. In einigen Kulturkreisen überlebte das @-Zeichen. Auf der iberischen Halbinsel ist „@“ aus dem Jahr 1555 überliefert. Nach gängiger Typografenmeinung ist das @-Zeichen eine Ligatur, die schon als altes Bleigusszeichen in der Monotype-Schriftenbibliothek in London Mitte des 19. Jahrhunderts auftaucht. Seit den 1880er Jahren ist es auf englischen Schreibmaschinen nachgewiesen. Hier handelt es sich um ein angelsächsisches kaufmännisches Wertzeichen, dessen Bedeutung aus der Preisangabe „five apples at 10 pence“ = „5 apples @ 10 p“ hervorging.

Bei der Erfindung der E-Mail 1972 wurde nach einem noch ungenutzten Zeichen im Schriftsatz amerikanischer Fernschreiber gesucht, das zwischen Benutzer- und Rechnername gesetzt wird und die beiden Namen eindeutig trennen sollte. Dabei stieß Ray Tomlinson auf das @ und benutzte es als at-Symbol in E-Mail-Adressen. Das Zeichen @ (als „at“ = bei) passte auch von der Benennung her, weil der Username vor dem @ einen Benutzer und der Rechnername (Domain) hinter dem @ ursprünglich meist den Großrechner des Betriebs oder Instituts bezeichnete, bei dem er arbeitete.

Die spezielle Assoziation mit dem Internet in Deutschland und anderen nicht-englischsprachigen Ländern ergibt sich schlicht daraus, dass das Zeichen in diesen Ländern vor dem Internetboom höchstens Programmierern und Heimcomputernutzern bekannt war, da es im deutschen Schriftverkehr traditionell keine Rolle spielte. Im englischen Sprachraum dagegen war das Zeichen bereits vorher lange in Gebrauch, daher existiert eine derartige Assoziation dort nicht.

(Quelle: Wikipedia)

Die Fallen des E-Mail-Marketings

Samstag, Mai 2nd, 2009

trashempty1Wie der gut gemeinte Schuss einer E-Mail-Marketingkampagne durch Unachtsamkeit oder mangelnde Erfahrung ganz schnell nach hinten losgehen kann, beweist das Beispiel einer E-Mail, die ich jüngst erhalten habe.

Der Absender, ein Anbieter von Werbeflächen, wollte 152 Empfänger über neue Standorte seiner Werbemöglichkeiten informieren. Was er nicht bedacht hatte: Alle 152 Empfängeradressen waren für die anderen offen einsehbar. So umfangreich die Reaktionen auf diese Mail waren, so unterschiedlich waren sie dann auch. Eins ist sicher: Von einer so hohen Rücklaufquote hätte der Absender vermutlich nie zu träumen gewagt. Allerdings hat er sich die Reaktion auf seine Infomail sicher auch anders gewünscht.

Neben deutlichen Aufforderungen von Empfängern, ihre E-Mail-Adresse sofort vom Verteiler zu entfernen, gab es eine ganze Reihe von Unternehmern, die diese außer Kontrolle geratene E-Mail-Flut mit einem meist zwinkernden Auge in eine Werbeveranstaltung in eigener Sache umgekehrt haben und ihrerseits in der Antwortmail ihr Produkt angepriesen haben. Virales Marketing mal anders.

Der geprügelte Absender hat bereits nach der ersten Handvoll Reaktionen Reue gezeigt und sich bereit erklärt, pro versendeter E-Mail einen bestimmten Betrag an eine gemeinnützige Organisation zu spenden. Auch eine Form von Social Marketing.

Der Fall zeigt: Eine nicht sorgsam vorbereitete und durchgeführte E-Mail-Kampagne mag zwar für jede Menge Response, Traffic und Wirbel sorgen – kann aber im schlimmsten Fall auch einen großen Imageschaden verursachen. 152 Empfänger mögen bei einem ausreichend großen Kundenstamm eine noch überschaubare Größenordnung sein. Bei sensiblen Adressen, Produkten oder größeren Verteilern sieht die Sache aber ganz schnell anders aus.

Unsere Empfehlung: Verlassen Sie sich auf die Fachleute, wenn Sie professionelles E-Mail-Marketing betreiben möchten. Es zahlt sich aus.