Posts Tagged ‘Internet’

Umfrage: Crowdsourcing als Marketinginstrument

Dienstag, Juli 10th, 2012

McDonald’s, L’Oréal, Henkel: Immer mehr Unternehmen nutzen mit Hilfe von Crowdsourcing die Kreativität und das Wissen der User, um ihre Produkte zu vermarkten. Durch einen öffentlichen, webbasierten Aufruf zur Lösung unterschiedlicher Aufgaben werden die User zu Co-Entwicklern und Co-Vermarktern für das Unternehmen. Doch die Folgen sind nicht immer kontrollierbar. Crowdsourcing-Kampagnen können schnell zum Shitstorm werden, wenn Unternehmen den Fehler machen, die Internetnutzer zu missachten.

Wie groß der Unmut werden kann, verdeutlicht der Design-Wettbewerb der Marke Pril. Henkel suchte 2011 auf Facebook ein neues Etikett für die Pril-Spülmittelflaschen. Eine Jury sollte aus den zehn Motiven mit den meisten „Likes“ zwei auswählen. Die User machten sich einen Spaß aus dem Wettbewerb und wählten die absurdesten Entwürfe nach oben, unter anderem das Design „Pril – Schmeckt lecker nach Hähnchen“. Henkel stellte umgehend unter Beweis, dass ihm derartiger Humor nicht passt und sortierte einige Vorschläge aus. Der anschließende Aufstand der Community war vorprogrammiert.

Spiegel Online schrieb hierzu: „Soziale Netzwerke: Pril-Wettbewerb endet im PR-Debakel“

Solche Crowdsourcing-Desaster müssen nicht sein. Aktuelle Forschungsarbeiten beschäftigen sich mit der Wirkung von Crowdsourcing als Marketinginstrument. Am Lehrstuhl für Direct Marketing der Universität Bayreuth führt Michèle Engel für ihre Masterarbeit eine empirische Untersuchung zum Thema „Crowdsourcing“ durch. Unterstützen Sie die Arbeit, indem Sie den Online-Fragebogen ausfüllen. Die Teilnahme an der Befragung dauert ca. 10 Minuten.

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Facebook: Warum Privatprofile für Unternehmen ungeeignet sind

Freitag, Juli 1st, 2011

Häufig lässt sich beobachten, dass vor allem kleinere Unternehmen ihre Firmendarstellung auf Facebook mittels eines herkömmlichen, privaten Personenprofils statt der von Facebook speziell dafür vorgesehenen Unternehmensseite umsetzen. Weshalb ist dies nicht empfehlenswert?

Unternehmensseiten sind im Gegensatz zu privaten Profilen öffentlich zugänglich und können auch von Personen aufgerufen werden, die nicht bei Facebook registriert sind. Zwar kann man auch ein Personenprofil auf die geringste Stufe der Privatsphäre einstellen und somit öffentlich einsehbar machen, dennoch unterscheidet sich der Aufbau der beiden unterschiedlichen Seitenarten gravierend. So kann eine Unternehmensseite mit Hilfe verschiedener Zusatzfunktionen wesentlich individueller und interaktiver gestaltet werden als ein Personenprofil, das nur das bekannte Standardlayout mit den Standardfunktionen bereitstellt. Darüber hinaus bietet eine Unternehmensseite umfangreiche Werbemöglichkeiten und detaillierte Statistikfunktionen, die dem Betreiber Auskunft über die Nutzung der Seite geben.

Voraussetzung für die Einrichtung einer Unternehmensseite ist immer ein persönlicher Account bei Facebook, mit dem man dann auch Administrator der entsprechenden Unternehmensseite ist. Diesen Account gibt es in zwei Ausführungen: das persönliche Konto und das Unternehmenskonto. Wer privat mit Facebook nichts am Hut hat und sich im derzeit größten sozialen Netzwerk nicht mit seinen Freunden und Bekannten austauschen möchte, kann sich also für ein Unternehmenskonto als reinen Verwaltungsaccount entscheiden. Unternehmensseiten können darüber hinaus auch von mehreren Personen(-konten) als Administratoren verwaltet werden.

Nun könnte man als Unternehmer sagen, dass man sich mit diesen Unterschieden gar nicht im Detail auseinandersetzen und in die Verwaltung seiner Facebook-Präsenz nicht mehr Zeit investieren möchte als notwendig. Die Nutzung eines persönlichen Profils als Unternehmensdarstellung birgt aber auch einige rechtliche Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten. So erlauben die Nutzungsbedingungen von Facebook die Verwendung eines persönlichen Profils ausschließlich für private Zwecke; eine kommerzielle Nutzung ist untersagt. Verstößt man gegen diese Vorgaben, droht im schlimmsten Fall die Sperrung bzw. Löschung des gesamten Profils. Auch Wettbewerber könnten auf die Idee kommen, die Seite wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen abmahnen zu lassen.

Ein weiterer Aspekt, der für kleinere Unternehmen auf den ersten Blick vielleicht nicht relevant erscheint, aber bei entsprechendem Erfolg irgendwann doch von Bedeutung sein kann: Die Zahl der „Freunde“ bei einem persönlichen Profil ist auf 5000 begrenzt. Unternehmensseiten hingegen können eine unbegrenzt hohe Anzahl an „Gefällt-mir“-Klicks erhalten und darüber hinaus zielgruppenspezifische Werbeanzeigen innerhalb des Facebook-Netzwerks schalten.

Nicht zuletzt ist die Seitenart auch für die Namensdarstellung entscheidend. Persönliche Profile bestehen zwingend aus Vor- und Nachnamen, was für Firmenbezeichnungen absolut ungeeignet ist (Facebook nennt zum Beispiel in vielen Aktivitätsmeldungen nur den Vornamen eines Nutzers, was bei einem in zwei Teile zerlegten Firmennamen recht merkwürdig aussehen würde).

Eine ausführliche Beschreibung über die Unterschiede der verschiedenen Seitenformen sowie zu ihrer Erstellung und Verwaltung findet man auf den Hilfeseiten von Facebook. Auch allfacebook.de hat in verschiedenen Artikeln zu diesem Thema eine sehr gute und umfangreiche Übersicht, vor allem auch zu den rechtlichen Aspekten, zusammengestellt.

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Umfrage: Social Media im Gastgewerbe

Donnerstag, April 28th, 2011

Facebook, Twitter, Web 2.0: Social Media ist nun mal in aller Munde. Eine eigene Facebook-Unternehmensseite, neueste Angebote und Firmen-News via Twitter, eine Smartphone-App und viele andere Kommunikationskanäle sind kein Privileg von Großunternehmen mehr. Aber welche Relevanz haben diese Entwicklungen heute und in Zukunft für das mittelständische Gastgewerbe?

Dieser Frage ist vaya/marketing gemeinsam mit dem Beratungs- und Sachverständigenbüro Linser, Spezialist für das Gastgewerbe, nachgegangen. Gut 100 Hotels und Gastronomiebetriebe aus Hessen waren eingeladen, an einer schriftlichen Befragung zum Thema „Web 2.0 und Social Media im Gastgewerbe“ teilzunehmen. Die Bandbreite der Teilnehmer reichte dabei vom kleinen Imbisswagen vor einem Einkaufszentrum über den abgelegenen Landgasthof in Mittelhessen bis hin zum familiär geführten Business- und Messehotel in der Frankfurter Innenstadt.

Die Ergebnisse der nicht repräsentativen Momentaufnahme machen deutlich, dass viele Gastronomiebetriebe noch mit der Akzeptanz der neuen Kommunikationskanäle hadern. Zwar steigt die Bekanntheit von Sozialen Netzwerken stetig, die Notwendigkeit zur Auseinandersetzung mit den Themen fürs eigene Geschäft wird jedoch in vielen Betrieben noch unterschätzt. Die Ergebnisse der Umfrage können hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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YouTube: Die Top Ten des Jahres 2010

Montag, Dezember 13th, 2010

Ein unterhaltsamer Zusammenschnitt der Top-Ten-Videos des Jahres 2010 auf YouTube:


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Facebook Places: Wie Sie Ihren Aufenthaltsort nur ausgewählten Kontakten mitteilen

Mittwoch, Oktober 6th, 2010

Update vom 7. September 2011: Mit der heute erschienenen Facebook-App fürs iPhone (Version 3.5) lässt sich die Beschränkung der Sichtbarkeit direkt in der mobilen Anwendung vornehmen. Will man seinen Aufenthaltsort also nur einem bestimmten Personenkreis mitteilen, empfiehlt sich die Erstellung einer entsprechenden Liste wie weiter unten beschrieben. Die Liste lässt sich dann direkt und nun sogar fallweise in der „Orte“-Funktion innerhalb der Facebook-App auswählen. Dazu wählt man die Funktion „Orte“, klickt rechts oben auf „Wo bist du?“, wählt den entsprechenden Ort aus und tippt dann auf das entsprechende Symbol zur Einschränkung der Sichtbarkeit (siehe Abbildung rechts). Anschließend lässt sich im aufklappenden Menü die gewünschte Liste auswählen und die Sichtbarkeit der Meldung auf den in dieser Liste enthaltenen Personenkreis beschränken:

Update vom 6. September 2011: Mit der neuesten Veränderung der Privatsphäre-Einstellungen lässt sich die unten beschriebene Beschränkung auf eine bestimmte Liste nicht mehr vornehmen. Check-ins werden damit nun allen Personen angezeigt, die auch andere über die mobile Facebook-Anwendung gepostete Beiträge sehen dürfen.

Bereits mit der bloßen Ankündigung der Lokalisierungsfunktion „Places“ (deutsch: „Orte“) spaltete sich die Nutzergemeinde von Facebook in zwei Lager. Auf der einen Seite standen die, die sich die Frage stellten, weshalb sie ihren aktuellen Aufenthaltsort überhaupt im Netz veröffentlichen sollen. Auf der anderen Seite scharrten schon diejenigen Facebook-Nutzer mit den Hufen, die die Freischaltung des neuen Services in Deutschland kaum abwarten konnten. Die Nutzer der bereits seit längerer Zeit erfolgreich existierenden Lokalisierungsdienste Gowalla und foursquare (und mittlerweile auch Qype), die auf diesen Plattformen zu einem großen Teil ihren Spieltrieb befriedigt haben dürften, haben sicher mit als erste Gefallen an der nun auch in Facebook integrierten Funktion gefunden. Fest steht, dass Facebook Places bereits vor seiner Einführung eine ähnlich kontroverse Debatte um Datenschutzfragen auslöste wie Google Street View und daher schnell detaillierte Anleitungen zur korrekten Einstellung der Facebook-Privatsphäre im Netz auftauchten.

Seit dem 5. Oktober steht die Lokalisierungsfunktion „Orte“ über mobile Endgeräte wie das iPhone nun auch in Deutschland zur Verfügung, und eine ganze Reihe von Nutzern weiß noch nicht so recht, wie sie damit umgehen soll. Für die der neuen Funktion grundsätzlich neugierig und aufgeschlossen gegenüberstehenden Nutzer stellt sich schnell die Frage, welchen seiner Facebook-„Freunde“ man seinen aktuellen Aufenthaltsort gern mitteilen möchte und welchen nicht. Schließlich besteht einerseits die Gefahr, dass sich einige Freunde schnell von zu vielen standortbasierten Statusmeldungen belästigt fühlen und den Nutzer entweder im Nachrichtenstrom ausblenden oder gar komplett aus der Freundesliste streichen, sprich löschen (neudeutsch: „entfreunden“). Andererseits möchte man zwar vielleicht seinen engsten Freunden aus bestimmten Gründen mitteilen, wo man sich gerade aufhält und warum, will diese Information aber eben nicht mit allen Facebook-Kontakten teilen.

Sowohl aus beruflichen als auch privaten Gründen werde ich die neue Funktion ausgiebig testen, möchte aber nicht gleich alle meine Facebook-Kontakte mit für sie überwiegend nutzlosen Ortsmeldungen behelligen. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich eine Liste namens „Places“ angelegt, der ich nur die Kontakte zugewiesen habe, die entweder ebenfalls die Lokalisierungsfunktion benutzen oder von denen ich glaube, dass sie an meinem aktuellen Aufenthaltsort interessiert sein könnten. Somit vermeide ich, dass ich anderen „Freunden“ mit meinen Statusupdates auf die Nerven gehe und sie möglicherweise als Kontakte verliere.

Und so geht’s:
Um diese Beschränkung vorzunehmen, wählen Sie zunächst unter dem Punkt „Konto“ rechts oben in der Facebook-Menüleiste die Option „Freunde bearbeiten“.

Klicken Sie auf der folgenden Seite oben rechts auf „+ Liste erstellen“ und geben Sie Ihrer Liste im nun erscheinenden Fenster einen Namen, z.B. „Places“. In diesem Fenster können Sie gleichzeitig alle Kontakte auswählen, die dieser Liste zugeordnet werden sollen (Sie können die Liste später jederzeit bearbeiten).

Wenn Sie die Bearbeitung der Liste abgeschlossen haben, wählen Sie ebenfalls unter dem Menüpunkt „Konto“ die Privatsphäre-Einstellungen aus. Auf der nun folgenden Seite klicken Sie unterhalb der Matrix auf „Benutzerdefinierte Einstellungen“ und passen Sie im nächsten Bildschirm die Einstellungen für „Orte, die ich besuche“ an, in dem Sie „Benutzerdefiniert“ auswählen:

Im nun folgenden Dialogfenster wählen Sie unter „Dies sichtbar machen für … Diese Personen“ die Option „Bestimmte Personen“ aus und geben Sie anschließend den Namen der neu angelegten Liste, z.B. „Places“ ein. Danach müssen Sie nur noch die aktuelle Einstellung speichern.

Ab sofort werden Ihre ortsbezogenen Statusmeldungen nur noch den Kontakten angezeigt, die Sie der ausgewählten Liste zugeordnet haben.

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Soziale Netzwerke im echten Leben und im Web

Montag, September 27th, 2010

Dass sich die „Sozialen Netzwerke“ im Web 2.0 von denen im echten Leben unterscheiden, ist vermutlich jedem schon aufgefallen, der sich auf Plattformen wie Facebook, wer-kennt-wen, den VZ-Netzwerken usw. tummelt. Nicht nur die Qualität der „Freunde“ ist hier eine andere, auch die Kommunikation mit ihnen weist einige Besonderheiten auf, die sich nicht eins zu eins ins echte Leben übertragen lassen. Vielleicht hat der eine oder andere von uns bei seinen Streifzügen durchs „Social Web“ sogar schon Überraschungen erlebt, mit denen er aufgrund seiner Lebsenserfahrung aus der Zeit ohne Netz nicht gerechnet hätte.

Worin genau die Unterschiede in der Kommunikation mit unseren Offline- und Online-Freundeskreisen bestehen, beschreibt Paul Adams, User Experience Researcher bei Google in Kalifornien, detailliert und anschaulich, aber vor allem leicht verständlich in einer umfangreichen Präsentation.

Fünf Sterne für den Arbeitgeber

Donnerstag, August 26th, 2010

Die einen hadern noch mit den Verantwortlichkeiten, die anderen tun sich schwer mit der Freigabe von Budgets. Marketing, Vertrieb, PR, Human Resources? Wer hat den Hut auf, was bringt uns das eigentlich außer Ärger und wann verdienen wir endlich Geld damit?

Während viele Firmen noch damit beschäftigt sind, den Begriff „Social Media“ für sich überhaupt erst zu definieren, biegt – oft unbemerkt – der Gegenverkehr in die vermeintliche Einbahnstraße. Twitter, Facebook, YouTube & Co.: Eine Vielzahl von Unternehmen übersieht ob ihrer an Follower und Fans gerichteten Monologe, dass hinterrücks über sie getuschelt wird.

Portale, auf denen Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber bewerten, gewinnen zunehmend an Bedeutung; das ist die logische Konsequenz in den Zeiten des „Mitmach-Internets“. Ob Job-Voting, kununu, oder Evaluba: Bislang dürfte zwar noch keine dieser Seiten auch nur annähernd hohe Besucherzahlen wie die bekannten Jobportale erreichen. Auch zum Medienstar wie die geschäftlichen Networking-Plattformen (Xing oder LinkedIn) wurde noch keine dieser Communitys gekürt. Jedoch ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch in dieser Sparte der primus inter pares ins Rampenlicht drängt. Dann sollten Unternehmen nicht nur wissen, welches Bild die eigenen Kunden und Interessenten malen, sondern auch, wie die Kollegen aus dem Büro nebenan über ihren Arbeitgeber denken.

Social Media erfordert eine Querschnittsfunktion. Sie geht über die reine Produkt- und Unternehmenskommunikation hinaus und muss ein Aggregator aller im Netz erzeugten und ins Netz abgegebenen Schwingungen sein. Wer verstanden hat, dass nicht nur die gebetsmühlenartig ins Internet posaunte Information an Follower und Fans zählt, sondern besonders der zum Teil öffentliche Dialog mit Kunden, Interessenten und Kritikern ein Unternehmen erlebbar zu machen vermag, hat schon die halbe Miete gezahlt. Ein ebenso großer Teil von „Social“ aber besteht darin, auch die eigenen Mitarbeiter wohlgesinnt im Web 2.0 zu wissen und sie als wesentlichen Bestandteil der eigenen Social-Media-Strategie zu begreifen.

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Infografik: Die Geschichte des Internets

Freitag, August 20th, 2010

Zum Wochenende gibt’s völlig kommentarlos eine schöne Infografik zur Geschichte des Internets. Und seit wann sind Sie dabei?

MBA Online
Quelle: MBA Online

Marketingspuk auf Chatroulette

Donnerstag, August 19th, 2010

Das Internet zählt nun bereits seit Jahren zum Standardmedium, wenn es um die Promotion von Kinofilmen geht. Besonders effektiv wird die Kommunikation, wenn man innerhalb des Netzes die jeweils neuesten Kanäle zu nutzen weiß – und damit besonders große Aufmerksamkeit erzielt.

Am 27. August kommt in den USA der Film „The Last Exorcism“ in die Kinos (Start in Deutschland am 30. September 2010). Die Vorankündigung des Horrorstreifens erfolgte jedoch nicht nur über die üblichen Kanäle, sondern auch über die vor knapp einem Jahr von dem Russen Andrei Ternowski geborene Videochat-Idee „Chatroulette“. Dort trifft man gemeinhin allerlei sonderbare Gestalten – und ist dann wohl um so angenehmer überrascht, wenn plötzlich eine hübsche junge Dame freundlich vom Bildschirm lächelt …

Wie die Macher des Films das Chatportal für ihre Zwecke genutzt haben, zeigt das folgende YouTube-Video. Mehr wird nicht verraten.

Chaos in der Twitterkammer

Donnerstag, August 12th, 2010

Man muss dabei sein in der Social-Media-Welt. Das gilt nicht nur für Unternehmen und mehr oder weniger mitteilungsbedürftige Privatpersonen, sondern auch für öffentliche und halböffentliche Institutionen. Wenn sie denn etwas zu sagen haben.

Auf der Suche nach einem Twitterfeed der Industrie- und Handelskammern stolpert der interessierte Follower über eine Vielzahl von Accounts, die sich – salopp ausgedrückt – wie Kraut und Rüben lesen. Allein 53 Profile, die annähernd mit der gesuchten Institution in Verbindung gebracht werden können, finden sich in der Liste – davon wiederum eine Reihe von offenbar doppelt vorhandenen, aber „toten“ Twitterprofilen. Manche Accounts tragen im Profilbild das IHK-Logo oder einen Ausschnitt daraus, andere eine frei gewähltes Motiv oder gar das Twitter-Logo als Standard-Platzhalter. Selbst IHK-kritische Nutzer schmücken sich unverblümt mit dem Logo der IHK. Und gerade mal eine Handvoll der gefundenen Kammern versorgt ihre überschaubare Anzahl von Verfolgern regelmäßig mit aktuellen Tweets. Welchem der vielen Accounts soll ich also folgen? Und warum ist die IHK Frankfurt stumm?

Eine klare Social-Media-Strategie sieht anders aus. Dabei würde sie so einflussreichen Einrichtungen wie den IHKn doch gut zu Gesicht stehen.