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	<title>vaya/blog &#187; Sicherheitslücken</title>
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		<title>Wie unbeobachtet fühlen Sie sich im Netz?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 20:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Andraschko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitslücken]]></category>
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Fast täglich wird von neu entdeckten Sicherheitslücken im Netz berichtet, durch die die Privatsphäre der Nutzer immer weiter eingeschränkt wird. Für Menschen, die das Internet in seinem vollen Umfang nutzen und sich am &#8220;Mitmach-Netz&#8221; 2.0 beteiligen, sind die Zeiten eines halbwegs anonymen Surfens schon lange vorbei. Doch gerade in den letzten Monaten häufen sich die [...]]]></description>
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<p><img class="size-full wp-image-928 alignleft" title="Startpanic" src="http://www.blog.vayamarketing.de/wp-content/uploads/2010/02/Startpanic.jpg" alt="Startpanic" width="270" height="184" />Fast täglich wird von neu entdeckten Sicherheitslücken im Netz berichtet, durch die die Privatsphäre der Nutzer immer weiter eingeschränkt wird. Für Menschen, die das Internet in seinem vollen Umfang nutzen und sich am &#8220;Mitmach-Netz&#8221; 2.0 beteiligen, sind die Zeiten eines halbwegs anonymen Surfens schon lange vorbei. Doch gerade in den letzten Monaten häufen sich die Hinweise, dass der Mensch vor dem Rechner und/oder sein Surfverhalten eindeutig identifiziert werden kann und nicht mehr nur auf eine kryptische IP-Adresse &#8211; deren &#8220;Besitzer&#8221; in der Regel nur dem Provider bekannt ist &#8211; reduziert ist.</p>
<p>Durch eine Sicherheitslücke in den gängigsten Browsern kann eine besuchte Webseite beispielsweise Ihr Surfverhalten ausspionieren, indem sie die Chronik Ihrer Seitenbesuche (Browser History) ausliest. Besonders deutlich demonstriert wird dies auf <a title="startpanic.com" href="http://startpanic.com/" target="_blank">startpanic.com</a> (nur auf Englisch), wo Ihnen nach einem Klick auf den Button &#8220;Let&#8217;s start&#8221; zumindest ein Teil der zuletzt besuchten Internetseiten präsentiert wird &#8211; vorausgesetzt, Sie haben Ihre Browser History nicht gerade erst gelöscht. Startpanic.com hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine <a title="Petition auf startpanic.com" href="http://startpanic.com/petition" target="_blank">Petition</a> an die Programmierer der Internetbrowser zu übermitteln, damit diese Sicherheitslücke geschlossen wird. Weniger seriös, aber möglicherweise um so kompromittierender gibt sich die Seite <a title="Did you watch porn?" href="http://didyouwatchporn.com" target="_blank">didyouwatchporn.com</a>, die Ihnen auf Grund der ausgelesenen Seitenbesuche schnell und unmissverständlich zeigt, ob Sie jüngst eine Seite besucht haben, die ausschließlich Inhalte für volljährige Internetnutzer bereitstellt. Tückisch: Die Seite bietet zusätzlich eine Funktion, mittels derer Sie einen Link an einen &#8220;Freund&#8221; verschicken können. Klickt der Adressat auf diesen Link in der empfangenen E-Mail, erhält der Versender postwendend eine Rückmeldung, ob und auf welchen Erwachsenenseiten der mit dem Link &#8220;beschenkte&#8221; Nutzer unterwegs war. Diese beiden Beispiele zeigen bereits eindrucksvoll, wie betrügerische &#8211; aber durchaus auch ansonsten seriöse &#8211; Webseiten sehr private Informationen eines Nutzers ausspionieren können. Allerdings können auf diese Weise noch keine Rückschlüsse auf die Identität einer bestimmten Person gezogen werden.</p>
<p>Sie atmen gerade erleichtert durch? Dann überlegen Sie kurz, in welchen Sozialen Netzwerken Sie angemeldet sind und in welchen Gruppen oder Foren Sie sich dort tummeln. Mit Facebook oder studiVZ haben Sie nichts am Hut? Sie nutzen ausschließlich die seriöse und rein beruflich orientierte Plattform XING und sind dort in einigen Gruppen aktiv? Dann prüfen Sie doch einmal, wie leicht Sie unter Umständen durch den <a title="Das Experiment" href="http://www.iseclab.org/people/gilbert/experiment/" target="_blank">Klick auf eine einzige Schaltfläche</a> auf einer fremden Webseite identifiziert oder zumindest einem engeren Personenkreis zugeordnet werden können. Treffer? Wohl gemerkt: Es handelt sich hierbei nicht um eine Sicherheitslücke bei XING, sondern um eine verwundbare Stelle in Ihrem Browser, durch die allein auf Grund Ihrer Forenaktivitäten eine Art digitaler Fingerabdruck ermittelt werden kann.</p>
<p>Der restriktive Umgang mit persönlichen Daten allein schützt Sie also nicht davor, dass Sie eindeutige Spuren im Netz hinterlassen und durch die immer enger werdenden Maschen im World Wide Web eindeutig identifiziert werden können. Dieser Tatsache sollte man sich heute als Internetnutzer immer bewusster werden.</p>
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